EgoSecure erweitert seine Software um Cloud-Security

CloudMobileSicherheit
Egosecure-Konzept

In Version 5.4 bietet EgoSecure Endpoint Protection neben Schutzfunktionen für Desktops und mobile Geräte auch Möglichkeiten, um Daten in der Cloud abzusichern. Die Software kommt mit insgesamt rund 40 Neuerungen respektive Erweiterungen. Der Hersteller nennt sein Schutzkonzept dazu C.A.F.E. (“Control, Audit, Filter, Encrypt”).

Der Ettlinger Softwareanbieter EgoSecure hat Version 5.4 seiner Software Endpoint Protection vorgelegt. Das Paket zum Schutz sensibler Daten enthält nun auch Funktionen für Cloud Security, Mobilgeräteschutz und Desktop-Sicherheit bietet es schon länger.

EgoSecure-C.A.F.E.
Mit dem Prinzip “Control, Audit, Filter, Encrypt” (C.A.F.E.) soll EgoSecure 5.4 die Firmen-Security auch bei Cloud Computing und BYOD gewährleisten (Bild: EgoSecure)

Neben Dateioperationen werden nun auch Zugriffe auf Internet-Speicher wie Dropbox, SkyDrive, Google Drive, BoxSync, Strato HiDrive oder das Mediencenter der deutschen Telekom auf die Einhaltung von Unternehmensregeln durchleuchtet und Speicherungen dorthin chiffriert. Die Schlüssel bleiben im Unternehmen, um einen Zugriff Unbefugter zu vermeiden. Diese Aktion findet beim Speichern dateibasiert “on-the-fly” statt, zusätzliche Arbeitsschritte sind nicht notwendig.

Beim Mobile Device Management helfen zahlreiche neue Funktionen bei der Inventarisierung und Statusanzeige, bei der App-Kontrolle und der sicheren Installation von Anwendungen. Die Geräteübersicht wurde verbessert, und eine spezielle Verschlüsselungskomponente für Android-Geräte hinzugefügt.

Auf Wizards aufgebaute Installationspakete verankern die Firmen-Policies in mobilen Systemen. Deren Konfiguration ist nun einfacher und über einen Agenten auch per E-Mail möglich. Eine Demoversion steht zum Download bereit.

Der Preis der Gesamtlösung ist abhängig von den eingesetzten Modulen, zu denen Zugriffskontrolle, Antivirus, Content-Analyse und –Filter, Anwendungskontrolle, Geräte- und Dateichiffrierung, Audit-Funktionen, Mobilmanagement und Stromsparmanagement gehören. Ein einzelnes Modul der Lösung kostet 20 Euro pro Client als Lizenz. Beim Mietmodell bezahlen Firmen 9 Euro pro Client pro Jahr.

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