GFI LANGuard 2014 prüft Netzwerke und Mobilgeräte auf Schwachstellen

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GFI-LANguard2014

Die Patchmanagementlösung scannt nun auch mobile Endgeräte im Unternehmensnetz auf mangelnde Sicherheits-Updates. Das plattformübergreifende Produkt patcht zudem jetzt auch große Linux-Distributionen wie Red Hat Enterprise Linux, Ubuntu, SUSE, CentOS oder Debian automatisch.

GFI-Software meldet die Fertigstellung und Verfügbarkeit der Patchmanagementlösung GFI LANGuard 2014. Sie bietet eine Schwachstellenanalyse auch für neueste Plattformen und das Management von Updates für Linux und für Anwendungen unter Windows und MacOS.

LANGuard umfasst Patchmanagement, Schwachstellenanalyse und Netzwerk-Auditing. Damit können Netzwerk- und Systemadministratoren Patching-Aufgaben über eine Oberfläche durchführen und verwalten. Die neue Version scannt automatisch auch angeschlossene mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets, die sich mit dem Microsoft Exchange Server verbinden und auf Apple iOS, Google Android oder Windows Phone laufen.

GFI-LANguard2014-Auswertung
Mit LANguard 2014 werden ale Rechner und Mobilgeräte im Firmennetz auf Schwachstellen untersucht. (Screen: GFI)

Das Patchmanagement funktioniert auf den wichtigsten Betriebssystemen und ihren Abkömmlingen (also auch verschiedenen Linux-Distributionen, Windows- und MacOS-X-Versionen). Nach Herstellerangaben testet GFI LANGuard Netzwerkkomponenten auf über 50.000 Schwachstellen und unterstützt mehr als 2500 Sicherheitsanwendungen.

Neu in der Liste der überprüfbaren Betriebssysteme und Anwendungen wurden 20inzwischen wichtige Produkte aufgenommen. Dazu zählen Instant Messaging (Pidgin), Dienstprogramme (CBBurnerXP, ImgBurn, Notepad++, CCleaner), Medien (VLC, Audacity), Dokumente (LibreOffice), Bildverarbeitung (IrfanView, Paint.Net), Online Storage/Backup (Google Drive, Mozy, Box), FTP Clients (WinSCP, Core FTP) und Adobe Creative Suite (Photoshop, Illustrator und InDesign).

Das Tool ermöglicht eine Bestandsaufnahme aller im Netzwerk eingesetzten Geräte, erfasst die vorhandenen Hardware- und Software-Komponenten und benachrichtigt Administratoren bei Veränderungen. Zudem testet das Programm, ob Antivirus-Lösungen auf dem aktuellen Stand sind und ob deren Echtzeitschutz aktiv ist. Automatisiertes Updaten schließt Sicherheitslücken, die die Integrität der Netzwerkressourcen bedrohen könnten.

LANGuard für Netze mit 10 bis 24 Knoten kostet 3200 Euro, jeder zusätzliche Knoten 30 Euro. Der Software-Maintenance-Vertrag für ein weiteres Jahr (nach dem im Preis enthaltenen ersten) 16 Euro pro Knoten. Die Preise pro Netzwerkknoten sinken in Stufen je nach der Gesamtzahl. Bei 25 bis 49 Knoten kostet jeder neue 24 Euro, bei 50 bis 99 noch 14 Euro, bei 100 bis 249 je 12 Euro. Bei 2000 Netzknoten fallen noch 7,50 Euro aus. Auch die Gebühren für Upgrades und Wartungsverträge werden mit der Netzwerkgröße entsprechend heruntergestuft.

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