SSD Fresh 2014 verlängert Lebenszeit von Solid State Drives

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Das Gratis-Windows-Tool soll Flash-Speicher-Laufwerke vor Überlastungen schützen. Es optimiert dazu die Anzahl der Lese- und Schreibvorgänge pro Speicherzelle. Die aktuelle Version kommt mit neuer Benutzeroberfläche, unterstützt Windows 8.1 und kann die S.M.A.R.T.-Daten auslesen.

Abelssoft bringt mit SSD Fresh 2014 ein kostenfreies Programm, das die Haltbarkeit von SSD-Laufwerken verlängern soll. Die Speichermedien, die als Festplattenersatz die Zugriffsgeschwindigkeiten massiv erhöhen, arbeiten mit Speicherzellen, die nur eine endliche Zahl an Schreib- und Lesevorgängen erlauben. Ziel des Produktes ist es, die Menge der Lese- und Schreibvorgänge pro Speicherzelle zu reduzieren – und so letzendlich die Lebensdauer zu erhöhen.

SSD Fresh2014 Screen
SSD Fresh 2014 deaktiviert Aufgaben wie Prefetch, Defragmentierung und Windows-Protokollierung (Screenshot: Abelssoft).

Die 2014er-Version optimiert nun auch die AHCI-Einstellungen, also den Standard, den Intel ursprünglich für den Umgang mit SATA-Festplatten entwickelte, um den Herstellern das Schreiben gerätespezifischer Treiber zu ersparen. Viele SSDs nutzen ihn auch – so dass zugriffshungrige Aktivitäten vom Computer auch auf Speicherchips angewendet werden, die eigentlich besser mit eigenen Treibern angesprochen werden sollten. SSD Fresh umgeht das Problem durch mögliche Anpassungen: Entsprechende AHCI-Einstellungen beschleunigen den Datenaustausch mit den SSDs.

Schon die Edition 2013 von SSD Fresh war in der Lage, unnötige Festplattendienste auszuschalten. Dazu gehören die Windows-Defragmentierung, das Indizieren der Dateien, das Anlegen eines Timestamps, die Prefetch-Funktion, die Defragmentierung der Boot-Dateien, die Windows-Protokollierung, das Speichern von kurzen Namen für Ordner und Dateien (DOS-Kompatibilität) und die Systemwiederherstellung, falls ein anderes Backup-System zum Einsatz kommt.

Die aktuelle Version läuft auch unter Windows 8.1 und kommt mit einer überarbeiteten Nutzeroberfläche. Das Tool blendet auf Wunsch zudem allgemeine Laufwerksinformationen ein. Außerdem kann es die S.M.A.R.T.-Daten (“Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology”) der Platten auslesen.

SSD Fresh 2014 startet unter Windows XP, Vista, Windows 7 sowie Windows 8 – und unterstützt auch die jeweiligen 32- und 64-Bit-Windows-Versionen. Die Freeware (2,7 MByte) steht auf der Herstellerseite zum Download bereit. Die Version ohne Werbung und ohne wiederholten Spendenaufruf kostet 10 Euro.

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