Rund ein Viertel aller Webzugriffe kommt von mobilen Geräten

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zahlen-analyse (Bild: Shutterstock / Denphumi)

Das hat Webtrekk für Zugriffe aus Deutschland ermittelt. Dennoch kommen über 70 Prozent aller Webzugriffe immer noch von einem Windows-PC. Bei den Browsern liegt in Deutschland Firefox klar vor dem Internet Explorer.

Die Berliner Firma Webtrekk hat Zahlen aus ihre Webstatistik für den Zeitraum Juni bis August 2013 vorgelegt. Es handelt sich dabei um Durchschnittswerte der von Webtrekk analysierten Sites deutscher Kunden aus E-Commerce, Finance und Publishing mit insgesamt über einer Milliarde Visits pro Monat.

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Von Webtrekk im dritten Quartal 2013 für Zugriffe von mobilen Geräten auf deutsche Websiten ermittelte Zahlen (Grafik: Webtrekk).

Demnach ging in den Sommermonaten der Anteil der auf iOS-Geräte entfallenen Website-Besuch leicht zurück. Zwar entfielen noch 64 Prozent der Zugriffe auf Apple-Geräte, allerdings waren das 2,4 Prozent weniger als im zweiten Quartal 2013. Der Verlust ist vor allem auf einen Rückgang beim Anteil des von iPads kommenden Traffics zurückzuführen.

Android-Geräte insgesamt legten um 2,2 Prozent zu. “Da ja ein überwiegender Großteil aller verkauften Smartphones und Tablets günstigere Geräte auf Android-Basis sind, deutet diese Entwicklung darauf hin, dass das mobile Web langsam in der Breite der Bevölkerung ankommt”, so Webtrekk in einer Pressemitteilung.

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Von Webtrekk für das dritten Quartal 2013 ermittelte Anteile der Betriebssystem im deutschen Markt (Grafik: Webtrekk).

Beim Zugriff von traditionellen Rechnern entfallen 70,3 Prozent der Visits auf den untersuchten Webseiten auf Windows-Systeme. Das sind 1,4 Prozent weniger als im vorangegangenen Quartal. Die Zugriffe von Rechnern mit Mac OS X gingen im selben Zeitraum um 1 Prozent zurück. Profitiert haben aber nicht nur Mobilgeräte, sondern auch Linux: Beim quelloffenen Betriebssystem ist ein Plus von 0,4 Prozent zu verbuchen, was angesichts eines Gesamtanteils von 2 Prozent recht ordentlich ist.

Bei den Windows-Versionen hat Webtrekk ebenfalls Verschiebungen festgestellt. Windows XP ist mit einem Anteil von 15,7 Prozent zwar immer noch die am zweithäufigsten genutzte Version, hat aber 1,4 Prozent verloren. Windows 7 bleibt bei 42,3 Prozent stabil, Windows 8 hat 1,1 Prozent hinzugewonnen und kommt laut Webtrekk nun auf 8,2 Prozent – was ziemlich genau den Zahlen anderer Analysten entspricht.

Bei den genutzten Browsern bleibt in Deutschland Firefox vorne. Mit Mozillas Browser erfolgen 35,3 Prozent aller Zugriffe, Die Internet-Explorer-Familie kommt auf 24 Prozent. Google Chrome rangiert mit 14,1 Prozent mit ungefähr gleichem Abstand zum Internet Explorer auf Rang drei. Beim stationären Zugriff erreicht Safari 6,5 Prozent, beim Mobilzugriff 11,8 Prozent.

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