Post-it-Aufkleber werden zu digitalen Evernote-Notizen

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Post-it-Evernote

Post-it-Hersteller 3M arbeitet mit Evernote zusammen, um die kleinen Klebezettel auch in elektronischer Form vorzuhalten. Sie können dann durchsucht sowie mit Erinnerungen und Fälligkeitsdaten versehen werden. Die iPhone-Post-its gibt es als Teil der Haftnotizpäcken und umgekehrt die Notizzettel bei Evernote als Teil der Abos.

In einer Partnerschaftsaktion wollen Post-it-Anbieter 3M  und Evernote die Lücke zwischen analog und digital kleiner machen: Ein Post-it-Notiz-Feature der Evernote-Kamerafunktion in iOS 7 wandelt aufgenommene Post-it-Zettel in Evernote-Einträge um. Die lassen sich dann im elektronischen Notizbuch speichern, teilen und von überall abrufen.

Post-it-Notes im iPhone
Nach dem Aufzeichnen der Klebezettel lassen sich die Post-its bearbeiten, durchsuchen und sortieren (Bild: Evernote).

Die von Evernote entwickelte Funktion erweitert das Kamera-Feature der App für iPhone, iPad und iPod touch im aktuellen Betriebssystem iOS 7 um “digitale Gedächtnisstützen”. Sie erfasst die bunten Zettel, sortiert sie automatisch nach Farben, hilft, sie digital nachzubearbeiten und sichert sie als Evernote-Bildnotiz. Erinnerungen werden automatisch hinzugefügt oder von Hand zugewiesen.

Wie in Outlook-To-do-Listen kann ein Fälligkeitsdatum angegeben werden. Evernote macht die Post-its zudem durchsuchbar.

Die Kooperationspartner vermarkten ihre Produkte auch gegenseitig. Zunächst in den USA gibt es ab Oktober eigens dafür entwickelte Post-it-Haftzettel, denen ein kostenloses 30-Tage Abonnement von Evernote Premium beiliegt. Zu diesen Produkten zählen unter anderem verschiedene “Super Sticky Note”-Pakete in unterschiedlichen Farben und ein “Big Pad” mit großen Notizzetteln und Behältern. Die deutschen Ableger der US-Unternehmen planen den Verkauf dieser Kombis.

Nach Ablauf des enthaltenen Probeabos kostet Evernote Premium 5 Euro im Monat oder 40 Euro im Jahr inklusive 1 GByte Onlinspeicher. In der Version “Evernote Business” bekommt jeder User 2 GByte, die Software wird um Groupware-Funktionen erweitert und kostet pro Benutzer 10 Euro im Monat.

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