Personal Printing 3.0 soll unkompliziert Druckkosten senken

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Cortado will mit seiner Software Toner- und Papierverschwendung reduzieren. Version 3.0 kommt mit einem Client für Android, Blackberry und iOS sowie verbesserten Job Viewer. Sie setzt wie die Vorgänger auf die zunehmende Verbreitung von Mobilgeräten und die menschliche Faulheit.

Cortado hat Personal Printing 3.0 vorgestellt. Das damit umgesetzte Konzept des Pull Printing soll Unternehmen helfen, ihre monatlichen Druckkosten deutlich zu reduzieren. Für die aktuelle Version wurde die Software vor allem um einen iPhone- beziehungsweise iPad-Client ergänzt, der das Auslösen des Druckjobs erlaubt. Außerdem hat Cortado den Job Viewer überarbeitet.

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Der Job Viewer ermöglicht nun, Druckjobs nach Bedeutung zu sortieren. Nicht mehr benötigte Druckjobs können Nutzer damit jetzt selbst löschen, und auf dem mobilen Gerät kann der Nutzer auswählen, welchen seiner Druckjobs er starten will.

“Die Einführung von Pull Printing hilft im Regelfall dabei, den Papierverbrauch in Unternehmen um mindestens 10 Prozent zu verringern; die Prozentzahl variiert je nach Organisation, einige Organisationen berichten von einer erheblich höheren Reduzierung”, zitiert Cortado Marktforscher von Gartner.

Im Gegensatz zu Angeboten, wie sie vielfach von Herstellern von Druckgeräten gemacht werden, ist bei Cortado allerdings nur eine Software erforderlich – es fallen also keine Investitionen in neue Druckerhardware oder Authentifizierungsprodukte wie Smart-Cards und die dahinterstehende Infrastruktur an. Außerdem funktioniert sie herstellerübergreifend.

Bei Cortados Personal Printing lassen sich gängige Mobilgeräte mit den Betriebssystemen Android, BlackBerry und nun auch iOS zum Auslösen des Druckjobs an einem beliebigen Drucker verwenden. Da der Ausdruck nur gestartete werden kann, wenn der Nutzer direkt am Drucker ist, werden nur die wirklich benötigten Dokumente gedruckt. Das hilft Papier- und Tonerverbrauch zu senken

Cortado stellt zudem in Aussicht, dass mit dem Drucken verbundene Kosten für Administration und Support gesenkt werden. Grund: Da alle Druckaufträge über Personal Printing in einer Drucker-Queue gesammelt werden, reduzieren sich Treiberprobleme sowie Queue-Zuweisung und der Verwaltungsaufwand sinkt. Zudem minimiere der für alle Nutzer identisch aussehende Druckdialog die Anzahl Anrufen beim Helpdesk. Als weiteren Vorteil nennt Cortado, dass beim Ausfall eines Druckers der Anwneder sofort zu einem anderen wechseln kann. Dadurch spare man sich sogar Wartungsverträge mit kurzen Reaktionszeiten.

Die On-Premise-Lösung Personal Printing wird als nutzerbasierte Lizenz zum Preis von rund 1,40 Euro pro Monat und Nutzer angeboten. Eine kostenlose Demoversion ist ebenfalls erhältlich.

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