Toolkit beseitigt Kompatibilitätsbarrieren zwischen Betriebssystemen

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shutterstock-datentransfer (Bild: Shutterstock)

Paragon offeriert in einem speziell dafür eingerichteten Portal acht plattformübergreifende Tools. Sie sollen die Kommunikationsfähigkeit zwischen inkompatiblen Betriebssystemen gewährleisten. Die passende Software erhalten User, indem sie zwei Plattformen auswählen, zwischen denen vermittelt werden soll.

Sieben Treiber und einen Konverter bietet die Paragon Software Group als plattformübergreifende Tools an, um die Kommunikation zwischen unterschiedlichen und inkompatiblen Betriebssystemen wie Windows, Linux, Mac OS X und Android herzustellen. Dem Anwender wird damit der Datenaustausch zwischen beliebigen digitalen Endgeräten, etwa Smartphones, Fernsehern und digitalen Videoplayern, ermöglicht.

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Das Tool NTFS & HFS für Android beispielsweise erlaubt Nutzern eines Android-Smartphones, Mediendateien zu speichern, die zu dem Google-Betriebssystem eigentlich inkompatibel sind, da sie entweder unter Windows (NTFS) oder Mac OS (HFS) formatiert wurden.

Paragons Software basiert auf der Technologie der Universellen Dateisystemtreiber (UFSD), die die verbreitetsten Dateisysteme (NTFS, HFS, HFS+, Ext2/Ext3/Ext4) durch vollen Lese-/Schreibzugriff unterstützt. Doch die Tools stellen nicht nur einen universellen Unterbau zur betriebssystemunabhängigen Dateiübertragung zur Verfügung, sondern bieten laut Hersteller auch einen Datendurchsatz, der sich hinsichtlich der Zugriffsgeschwindigkeit den Werten der jeweils adaptierten Plattform annähert oder diese gar übertrifft.

Der Nutzer kann auf paragon-drivers.com  zwei zueinander inkompatible Betriebssysteme - wie Windows und Android - auswählen und bekommt die passende problemlösende Software angezeigt. (Screenshot: ITespresso)
Der Nutzer kann auf paragon-drivers.com zwei zueinander inkompatible Betriebssysteme – wie Windows und Android – auswählen und bekommt die passende, problemlösende Software angezeigt (Screenshot: ITespresso).

Der Konverter in diesem mehrheitlich treiberbasierten Toolkit sorgt als Windows-Dienstprogramm schließlich für die Umwandlung eines NTFS-Datenträgers in die HFS-Weiterentwicklung HFS+ und konvertiert dabei natürlich auch in die andere Richtung. Für den Fall, dass etwas schiefgehen sollte, hat das “NTFS-HFS-Converter”-Tool auch eine Backup-Funktionalität integriert, mit der der Ausgangszustand des jeweiligen Datenträgers gesichert werden kann.

Die plattformübergreifenden Werkzeuge stehen auf Paragons neuem Portal – teilweise kostenlos – zum Download bereit. Damit die interaktive Webseite auch das passende Tool vorschlägt, muss der inkompatibilitätsgeplagte Nutzer aus den vier gängigen Betriebssystemen Windows, Linux, Mac OS und Android lediglich zwei selektieren – und schon bekommt er die für seinen Dateienaustausch benötigte Software angezeigt.

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