Apple fixt Lücken in der Gerätesperre von iOS 7

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apple-logo-schwarz (Bild: Apple)

Dazu hat der Hersteller iOS 7.0.2 für iPhone 4 und später, iPad 2 und später sowie das iPad Mini zur Verfügung gestellt. Er beseitigt damit zwei Schwachstellen. Zudem ist nun auch die abhanden gekommene Tastatur mit griechischen Buchstaben für die Eingabe von Passwörtern wieder da.

Apple hat Version 7.0.2 von iOS bereit gestellt. Es steht für iPhone 4 und später, iPad 2 und später, iPad Mini und iPod Touch (fünfte Generation) zur Verfügung. Mit dem Update behebt der Konzern zwei Fehler, über die sich die Gerätesperre aushebeln lässt. Unbefugte konnten so auf Nutzerdaten und Anwendungen zugreifen oder beliebige Telefonnummern anrufen. Darüber bringt das Update die in den Vorgängerversionen fehlende griechische Tastatur für die Eingabe von Passwörtern zurück.

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Den ersten Bug hatte einem Bericht von Forbes zufolge nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung von iOS 7 Jose Rodriguez entdeckt. In einem Video zeigte er, wie sich die Sperre mit einer bestimmten Gestenfolge austricksen lässt. Er erhielt so Zugriff auf E-Mails, soziale Medien und gespeicherte Fotos.

Bei der zweiten Schwachstelle führt das mehrmaliges Betätigen des Anruf-Buttons dazu, dass der Sperrbildschirm abstürzt. Während des Neustarts war die Telefonanwendung nicht in der Lage, den Status des Sperrbildschirms zu erkennen und hat deswegen angenommen, das Gerät sei entsperrt. Personen mit direkten Zugriff auf ein iPhone mit iOS 7 konnten daher beliebige Telefonnummern wählen.

In der vergangenen Woche war es dem Chaos Computer Club (CCC) zudem gelungen, Apples biometrische Sicherheitsfunktion Touch ID auszutricksen. Mithilfe einer Kamera, eines Druckers sowie Latexmilch respektive Holzleim stellten die Hacker einen “künstlichen Finger” her, mit dem sie ein iPhone 5S entsperrten.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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