Toshiba erweitert Notebook-Angebot um Modelle mit Split-Screen-Funktion

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Toshiba Satellite C50

Die Einsteigerreihen C50D/C55D und die Desktop-Replacement-Klappcomputer C70D/C75D bekommen noch einmal Zuwachs. Der japanische Hersteller organisiert die Zusammenstellung der Hardware-Ingredienzen neu, um für jede Anforderung das passende AMD- oder Intel-Gerät anbieten zu können.

Toshiba ergänzt sein Notebook-Arsenal um die 15,6-Zoll-Geräte Satellite C50D/C55D mit AMD-Prozessor und die 17,3-Zöller C70/C70D/C75D. Schon im Juni hatte der Hersteller eine ganze Riege von derartigen Neuerungen präsentiert, ergänzte sie nochmals im August durch seine L-Serie – und füllt nun die wenigen verbliebenen technischen Lücken bei der Auswahl.

Toshiba Satellite- C75
Der Satellite C75D ist mit AMDs Grafik- und übertaktungs-optimierten Prozessor E1-2100 ausgestattet (Bild: Toshiba).

Je nach Anforderung hat der Kunde die Wahl zwischen Intel- und AMD-CPU und einem entspiegelten oder glänzenden Display in den Größen 15,6 Zoll und 17,3 Zoll. Auswahl hat der Kunde auch bei den Farben der Gehäuse: Sie sind in Silber, Perlweiß oder Mattschwarz erhältlich.

Allen Modellen hat Toshiba die Split-Screen-Funktion spendiert, die individuelle Bildschirmaufteilungen steuert und für einen besseren Überblick auf dem Desktop bei den täglichen PC-Aufgaben sorgt. Auf den neuen Satellite-C-Varianten ist die 64-Bit-Version von Windows 8 vorinstalliert. Die Geräte sollen Mitte September im Handel sein.

Im Grunde haben sich seit der Präsentation der letzten Modelle nur Details geändert: Der Satellite C55D-A-140 kommt mit AMD-Quad-Core A4-5000-APU, entspiegeltem 15,6-Zoll-HD+-Display, hat ein perlweißes Gehäuse und kostet 449 Euro. Der Satellite C50D-A-13E ist identisch, aber tickt mit AMDs noch schnellerer Quad-Core-A6-5200-APU, ist mattschwarz und ebenfalls für 499 Euro zu haben. Der C50D-A-10Z kommt sogar mit der gleichen CPU und Gehäusefarbe, verfügt aber über eine andere Display-Fabrikation, die nicht entspiegelt, dafür aber heller ist.

Seinen Satellite C70D-A-10L rüstet Toshiba vor allem mit größerem Bildschirm aus; die Komponenten sind sonst identisch zum Satellite C55D-A-140. Auch dieses System kostet 499 Euro. Der 17,3-Zöller C75D-A-10D hat mit dem AMD-Essentials-E1-2100 eine APU, die sich vor allem für Gaming oder schnelle Animation eignet. Das HD+-Display ist entspiegelt, das Gehäuse silberglänzend. Auch hier bleiben die Japaner beim Preis von 499 Euro.

Ein wenig teurer, weil mit Intel-CPU ausgestattet, ist der C70-A-10U. Der Notebook-Prozessor 2020M treibt das 17,3-Zoll-Gerät mit entspiegeltem HD+ Display an. Das mattschwarze Gerät kostet 549 Euro.

Die Modelle der Reihe C50D und C55D wurden mit DTS-Sound für besseren Klang ausgerüstet. Ansonsten hat sich bei den Ausstattungen der neuen Familienmitglieder im Vergleich zum bisherigen Angebot nicht viel getan. Nach wie vor verbaut Toshiba in seiner C-Serie drei USB-Ports, davon einmal USB 3.0, Bluetooth 4.0 sowie einen HDMI-Ausgang und einen Multi-Kartenleser in den 15,6-Zöllern. Bei den 17-Zoll-Varianten können zudem bis zu 8 GByte Arbeitsspeicher und bis zu 750 GByte Festplatte integriert werden, bei den kleineren Varianten sind es 4 GByte RAM und 500 GByte Festplattenplatz.

Wenngleich Toshiba immer neue schon vorgefertigte Varianten an den Handel ausliefert und die Preisempfehlungen gut klingen, sollte der Käufer sich auf die Angaben des jeweiligen Händlers verlassen: Die Systeme von Toshiba sind relativ offen konzipiert, und so kann der Computerhändler oft selbst noch Änderungen vornehmen.

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