Smartphone steuert Steckdosenleiste

Green-ITInnovationKomponentenWorkspace
gembird-energenie

Per WLAN-Verbindung oder sogar aus der Ferne übers Internet können Mobiltelefon-User die angeschlossenen Stromverbraucher wie Kühlschränke, PCs und dergleichen steuern. Gembird liefert die passende Steckdosenleiste und die Software dazu.

Unter der Stromsparmarke “Energenie” liefert Hersteller Gembird über den deutschen Vertrieb ELV Elektronik die WLAN-Steckdosenleiste EG-PM2-LAN aus. Die sechs enthaltenen Dosen sind einfach über das WLAN an- und ausschaltbar.

Bei Verbindung mit einem Router funktioniert dies auch übers World Wide Web – wer in den Urlaub fährt und den Router angeschaltet lässt, kann sich so auch von anderswo vergewissern, ob auch wirklich alle anderen Stromverbraucher abgeschaltet sind.

Steckdosenzeitsteuerung
Die IP-Steckdosenleiste kann auf An- und Abschaltzeiten programmiert werden (Bild: ELV).

Die Steckerleiste kann über die Funkverbindung und das Internetprotokoll angesteuert werden. Die IP-Adresse wird über das Netzwerk vergeben; im Gerät ist eine Web-Benutzeroberfläche, die über jeden Browser angesteuert werden kann. Dieser “Power Manager” kann vom PC, Smartphone oder jedem anderen internetfähigen Gerät gesteuert werden. Er wird zudem als PC-Software für Windows XP/Vista/7/8 mitgeliefert.

Die Steuerung ist zudem auch als App erhältlich: “Power Man” gibt es in Versionen für Android (ab 2.3) und iOS (ab 6.0). Der Zugang ist über einen IP-Filter und eine 64-Bit-Passwortverschlüsselung abgesichert.

Automatisches An- und Abschalten über eine Timerfunktion ist in das System integriert – so können um Beispiel Lichter regelmäßig aktiviert werden, um potenzielle Einbrecher abzuschrecken. Das lässt sich für Zeiträume von bis zu 180 Tagen im Voraus einstellen. Anwender sind zudem in der Lage, bis zu 16 bestimmte Ereignisse, etwa das Anschalten des Druckers automatisch mit dem PC-Betriebssystem zu koppeln. So wird der Drucker nur für die Zeitspanne eingeschaltet, in der er wirklich benötigt wird.

Fällt einmal der Strom aus, hilft eine Notstrombatterie, die Programmierung der Leiste zu sichern. Die Steckdosenleiste besitzt einen zweipoligen, beleuchteten Hauptschalter für alle sechs Steckplätze sowie ein eineinhalb Meter langes Netzwerkkabel. Das Gerät erlaubt den Anschluss von Verbrauchern bis zu 2500 Watt (10 Ampere).

Nach seiner ersten IP-Steckdosenleiste im Jahr 2011 hatte Gembird wenig Marketing für derartige Produkte betrieben. Als unter anderem Mitbewerber Lindy Elektronik im Juni 2013 seine ähnliche Lösung groß bewarb, musste Gembird wohl zeigen, dass man die Steuerung mit Software noch besser machen kann. Das neue Produkt kostet 78,95 und ist im Onlineshop von ELV ab sofort erhältlich.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen