Blue Coat Systems bietet Auslagerung der Unternehmenssicherheit an

SicherheitSicherheitsmanagement
Steven Schoenfeld von Blue Coat

Unternehmen, die ihren Mitarbeitern erlauben, eigene Technik zu nutzen, sind erfolgreicher als solche, die rigide Security-Policies ansetzen, ergab eine Studie von Blue Coat Systems. Mit einem ausgelagerten Security-Service will der Anbieter dafür sorgen, dass Nutzer nicht das Gefühl haben, eingeschränkt zu sein – und sich dennoch keine Gefahren ins Firmennetz einschleichen.

Mit seinen “Business Assurance”-Technologien will Blue Coat Systems Nutzern das Gefühl geben, ermächtigt zu sein, selbst zu entscheiden, welche Technik sie nutzen. Eine weltweit durchgeführte Umfrage unter 1900 Geschäftsführern und IT-Verantwortlichen hatte zuvor ergeben, dass Technologie den Unternehmen vor allem dann hilft erfolgreich zu sein, wenn Mitarbeiter die Technologien, die sie nutzen, ohne Restriktionen selbst auswählen können.

In der Umfrage waren es insbesondere die Deutschen, bei denen User zunehmend die IT-Abteilung umgehen, um mit eigenen Mitteln schneller zu ihren Zielen zu kommen. 63 Prozent der deutschen Befragten gaben an, dass Security die größte Barriere bei der gefühlten Technik-Autonomie sei. So stark habe er das nirgendwo sonst erlebt, sagt Blue Coats Vice President Steven Schoenfeld, der zuvor schon Sicherheitsprodukte bei PGP, Symantec und Checkpoint verantwortet hat. Hierzulande seien die Anwender wohl besonders kenntnisreich und wüssten eben, was sie wollen.

Mit einem System, in dem User den Internetverkehr einfach nur über die Sicherheitsdienste von Blue Coat leiten, die sich um sicheren Ablauf kümmern, ohne dabei die Performance des Clients oder die zugelassenen Anwendungen einzuschränken, will der Sicherheitsanbieter Unternehmen wie Nutzer schützen.

Blue Coat MDS
Blue Coats Mobile Device Security Service sichert den Internet-Traffic der Außendienstmitarbeiter ab (Bild: Blue Coat Systems).

Im Hintergrund laufen dann Komponenten wie das Trusted Aplication Center, das Performance Center, das jetzt erneuerte Mobility Empowerment Center das Security and Policy Enforcement Center und der Mobile Device Security Service, die ihrerseits wieder allerlei Security-Komponenten unterschiedlicher Hersteller nutzen.

Der Kunde muss sich also nicht mehr um das Zusammenspiel von Antivirensoftware, Firewall, Policy Management, Antiphishing und anderen Komponenten kümmern. Man verwende dabei auch Kasperskys große Lösungen und die anderer Security-Anbieter – so viele Bedrohungsszenarien würde kein anderer abwehren, ist sich Schoenfeld sicher.

Die Umleitung läuft über Appliances, Gateways oder Cloud-Services und werde vom Anwender nicht wahrgenommen. Die zentralen Komponenten übertragen nur Profile an die User – CPU-Power fressende Anwendungen kommen nicht auf die Geräte.

Der Rundumschutz wird pro Anwender berechnet und ist je nach Auswahl der verwendeten Blue-Coat-Elemente unterschiedlich teuer. “Rechnen Sie mit durchschnittlich 50 Dollar pro User pro Jahr”, erwidert Schoenfeld auf Nachfragen. Das sei auch für kleinere Firmen bezahlbar. Exakte Preise für den deutschen Markt will Blue Coat noch bekannt geben.

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