Google bietet Quickoffice-Apps jetzt allen Nutzern kostenlos an

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Die Quickoffice-Apps umfassen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie ein Präsentationsprogramm für Android und iOS. Die Smartphone-Version kostete bisher 13,50 Euro, Tablet-Nutzer mussten für die HD-Variante 18 Euro bezahlen.

Google stellt allen Anwendern mit Google-Konto die App-Suite Quickoffice jetzt kostenlos bereit . Bisher konnten sie nur Anwender mit einem Abonnement von Google Apps for Business ohne Zusatzkosten nutzen. Ansonsten bezahlten Smartphone-User 13,50 Euro, Tablet-User für die HD-Version sogar 18 Euro.

Google bietet die Quickoffice-Mobil-Apps jetzt allen Nutzern kostenlos an  (Bild: Google).
Google bietet die Quickoffice-Mobil-Apps jetzt allen Nutzern kostenlos an (Bild: Google).

Anwender können mit Quickoffice auf Mobilgeräten Microsoft-Office-Dokumente sowohl öffnen als auch bearbeiten und erstellen. Unterstützt werden Textdokumente (beispielsweise aus Word), Tabellenkalkulationen (Excel) und Präsentationen (Powerpoint). Die Quickoffice-App ist mit Google Drive integriert, die Programme stehen also auch über Cloud-Speicher für andere Geräte zur Verfügung. Darin unterscheiden sie sich auch von vielen anderen Büropaketen für Android und iOS. Microsofts Office-App für Android, die allerdings die Nutzung von Office 365 voraussetzt, geht hier einen ähnlichen Weg.

Anwendern, die bis 26. September die neuen Quickoffice-Apps installieren, verspricht Google als Bonus 10 GByte zusätzliche Speicherkapazität auf Google Drive für die Dauer von zwei Jahren. Auch der Funktionsumfang wurde erweitert: So lassen sich jetzt ZIP-Ordner anlegen sowie in den Tabellen- und Präsentationsmodulen Diagramme betrachten. Für Quickoffice-Nutzer ist ein Upgrade möglich.

Google hatte Quickoffice im Juni 2012 übernommen. Seither baut es desen Funktionsumfang kontinuierlich aus – offenbar, um Anwendern, die mit Microsoft-Dateiformaten arbeiten und denen ein rein webbasiertes Angebot nicht genügt, die Nutzung von Google-Angeboten schmackhaft zu machen.

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[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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