iOS 7 steht zum Download bereit

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Die neue Version des Betriebssystems Update läuft auf iPhone 4, 4S und 5 sowie iPad 2 und später, iPad Mini sowie dem iPod Touch der fünften Generation. Sie benötigt zur Installation bis zu 3 GByte freien Speicherplatz. Mit dem Update behebt Apple auch insgesamt 80 Sicherheitslücken.

Apple hat iOS 7 für iPhone 4, 4S und 5, iPad 2 und später, iPad Mini sowie iPod Touch der fünften Generation zum Download bereitgestellt. Die Software bringt nicht nur eine neu gestaltete Oberfläche und zahlreiche neue Funktionen, es enthält auch Fixes für insgesamt 80 Sicherheitslücken.

iOS 7 auf dem iPad: Anders als bei Android unterscheidet die Tastatur bei der Buchstabendarstellung nicht zwischen Groß- und Kleinschrift (Screenshot: ZDNet).
iOS 7 auf dem iPad: Anders als bei Android unterscheidet die Tastatur bei der Buchstabendarstellung nicht zwischen Groß- und Kleinschrift (Screenshot: ZDNet).

Für Geräte mit iOS 6 oder früher lässt sich das Update über das Mobilfunknetz oder WLAN herunterladen. Es kann sein, dass zuvor Inhalte gelöscht werden müssen. Alternativ können Nutzer ihr iPhone, iPad oder ihren iPod Touch mit einem Mac oder Windows-PC verbinden, auf dem iTunes 11.1 installiert ist. In Kürze sollen auch die für eine Offline-Installation benötigten IPSW-Dateien zur Verfügung stehen.

Für iOS 7 hat Apple die Oberfläche seines Mobilbetriebssystems grundlegend überarbeitet. Weitere Änderungen hat der Hersteller unter anderem am Kontrollzentrum vorgenommen, das nun mit einer Wischgeste von unten eingeblendet wird. Die Mitteilungszentrale wurde um das Feature “Heute” erweitert, den Browser Safari mit nun bildschirmfüllender Oberfläche und den Sprachassistenten Siri.

Die Schwachstellen, die iOS 7 beseitigt, stecken unter anderem in den Komponenten CoreGraphics, CoreMedia, Data Protection, Data Security, ImageIO, Kernel, Passcode Lock, Safari, Sandbox, Social, Telephony und Twitter. Angreifer könnten beispielsweise mittels manipulierter PDF-Dateien, XML-Dateien oder Websites Schadcode einschleusen und ausführen. In der Browserengine WebKit behebt Apple zudem 42 Löcher, die ebenfalls eine Remotecodeausführung erlauben.

Der Ansturm auf iOS 7 hat offenbar bereits zu Server-Problemen bei Apple geführt. Auf Twitter und Apples Support-Seite beschweren sich Nutzer über abgebrochene Downloads und Fehlermeldungen wie “Softwareaktualisierung fehlgeschlagen”.

Allerdings ist das Update auch größer als die früheren Aktualisierungen. Nutzer älterer iPhones müssen zwischen 600 und 700 MByte herunterladen. Beim iPad vier sind es bis zu 935 MByte. Außerdem wird für den Download und die Installation in einigen Fällen mehr als 3 GByte freier Speicherplatz benötigt.

Einige Nutzer berichten auch von Problemen mit Apples Aktivierungsservern. Wie AppleInsider erfahren hat, hat Apple inzwischen eine interne Störungsmeldung an seine Mitarbeiter ausgegeben. Laut Apples Status-Website arbeiten aber alle Dienste fehlerfrei.

Einen guten ersten Überblick über die Neuerungen mit iOS7 verschafft eine Bildergalerie der Kollegen von ZDNet.de. Positiv fiel ihnen an der Entwicklerversion die stark verbesserte JavaScript-Leistung auf. Für weniger gut gelungen halten sie die neue Benutzerführung in Safari und die Änderungen an der Reader-Funktion sowie den gewöhnungsbedürftigen neuen Zugriff auf Lesezeichen.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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