Norman stellt Online-Backup für KMU vor

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Der verschlüsselte Cloud-Storage-Dienst des skandinavischen Security-Experten speichert und repliziert über Rechenzentren in Schweden und verzichtet auf Agents. Die Automatisierung des Online-Backups ist auch in erweiterter Version erhältlich. Sie sichert damit auch den aktuellen Datenbankstatus oder E-Mail-Server.

Norman will mit seinem Online-Speicherdienst SecureBackup speziell kleine und mittelgroße Unternehmen ansprechen. Das Produkt übernimmt die automatische Sicherung von Dateien, Datenbanken und E-Mail-Servern und verschlüsselt die zum Schluss extern gespeicherten Daten bei der Übertragung per SSL-Verbindung mit 256 Bit AES.

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Norman SecureBackup: Einmal im Jahr zahlen und regelmäßig automatisch sichern (Bild: Norman Data Defense).

Die Daten werden dabei parallel in zwei Rechenzentren an unterschiedlichen Standorten gesichert. Norman verspricht hochverfügbare und betriebssichere Rechenzentren in Schweden “und damit im Geltungsbereich europäischer Datenschutzbestimmungen”. Die automatisierte Speicherung in der Cloud sei in wenigen Minuten voll funktionsfähig, so der Anbieter. Der Einstieg mit kleineren Datenmengen ist möglich, bei Bedarf kann auf höhere Kapazität aufgerüstet werden.

Die Datensicherungs-Software wird auf einem Server im Unternehmensnetzwerk installiert und ist nach der FIPS 140-2-Norm zertifiziert. Agenten auf Clients oder auf anderen Servern sind nicht nötig: Die Lösung sichert die Daten aller weiteren Server über Remote-APIs.

Die Software macht sich das Prinzip der Imaging-Produkte zu Eigen: Nach der ersten vollständigen Datensicherung werden nur noch neue und veränderte Daten gespeichert; auch die Deduplizierung kommt nicht zu kurz: Identische Daten werden nur einmal übertragen. Das senkt Bandbreiten- und Speicherplatzbedarf.

Die Server-Software kann neben dem Voll-Backup auch Abbildsicherungen als exakte Kopie des Serversystems zu einem gegebenen Zeitpunkt erstellen. Bei einem Totalausfall des Servers und selbt der Erstsicherung ermöglicht auch das Zweit-Image die vollständige Wiederherstellung des gesamten Systems. Die Daten werden dann über einen Sicherungsagenten oder eine Webkonsole wiederhergestellt – bis auf die Ebene einzelner E-Mails, Kalendereinträge oder SharePoint-Elemente.

Norman SecureBackup unterstützt nach Herstellerangaben die einschlägigen Betriebs-, Virtualisierungs- und Datenbankmanagement-Systeme, handelsübliche Groupware und E-Mail-Lösungen, Anwendungen wie SAP sowie eine Vielzahl von mobilen Geräten.

Die Kombination aus Sicherungs-Software  für den Server und Online-Speicher ist ab 632 Euro im Jahr netto zu haben und deckt 10 GByte ab. Bei 15 GByte sind 795 Euro fällig, für 30 GByte 1119 Euro (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer). Müssen noch mehr Daten gesichert werden, sinkt der Preis pro GByte weiter.

Dazu kommen Einmalkosten von 199 Euro für die Aktivierung des Dienstes. Die Einrichtung des Standard-Datei-Backups schlägt mit 269 Euro zu Buche, die Einrichtung der Advanced-Version mit Datenbanken- und Mailserver-Sicherung ist für 674 Euro erhältlich.

Wer mit weniger Automatismen klarkommt, dem offeriert Norman den Filesharing-Dienst SecureBox. Für 161 Euro pro Nutzer und Jahr sind 25 GByte Speicherplatz für jeden User eingeschlossen. Normalerweise gibt es mehrere Nutzer; den Speicherplatz, zum Beispiel zusammen 100 GByte bei vier Anwendern, teilen sich alle vier flexibel. Wenn der Platz nicht ausreicht, können pro User 100 GByte für 323 Euro im Jahr dazugekauft (und beliebig unter allen Anwendern aufgeteilt) werden.

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