WordPress nutzt jetzt die Google-Authentifizierung

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Die Verbindung des Google+-Accounts mit der Blog-Plattform WordPress hilft, die über das System publizierten Artikel und Kommentare in der Google-Suchmaschine sichtbarer zu machen. Die Registrierungsmechanismen beider Unternehmen verschmelzen in gewisser Weise.

Eine Authentifizierung mit Google+ Sign-in ist nun in WordPress integriert. Wer auf WordPress Beiträge verfassen, diese versenden oder oder kommentieren möchte, kann dafür seine Zugangsdaten für Google+ nutzen.

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Die Google+-Authentifizierung ist nun für WordPress nutzbar – und macht die Ergebnisse besser auffindbar in der Google-Suche.

Für WordPress erklärt Justin Shreve: “Die Verlinkung Ihres Google+-Profils schafft eine offizielle Verbindung zwischen Ihren Inhalten auf WordPress und Ihrem Google+-Konto. Der Vorteil? So gibt es eine neue Authentifizierungsschicht, die Sie als Autor Ihrer Beiträge ausweist, und das ermöglicht Google, Sie als solchen zu identifizieren, was die Genauigkeit von Suchergebnissen verbessert. In manchen Fällen kann Google diese Information auch nutzen, um Ihre Beiträge in Suchergebnissen hervorzuheben, indem es Profilinformationen aus Google+ neben Ihrem Eintrag anzeigt.”

Das Abkommen könnte WordPress neue Nutzer bescheren, indem eine zusätzliche Registrierung wegfällt. Google kann parallel seinen Einfluss erhöhen – schließlich ist WordPress eine populäre Publikationsplattform.

Shreve weist zudem auf einen weiteren Vorteil für die Anwender hin: Sie können jetzt auf Google+ veröffentlichte Einträge in ihre WordPress-Seiten einbetten. Außerdem lässt sich mit einer Funktion, die im englischsprachigen WordPress “Publicize” heißt, Inhalt aus WordPress an Google+ schicken. Dieses Sharing ist aber auch schon für Facebook, Path, Tumblr und Twitter implementiert.
Google hatte den Anmeldedienst Google+ Sign-in im Februar dieses Jahres gestartet. Der Dienst, der ähnliche Funktionen bietet wie Facebook Connect und Sign in with Twitter, erlaubt es Nutzern, sich mit ihrem Google-Konto bei Websites und Anwendungen anzumelden. Er konkurriert mit Facebook Connect. Zu den ersten Website-Partnern zählten die Publikationen The Guardian und USA Today.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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