AppMachine startet nun auch auf Deutsch

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Der App-Baukasten des niederländischen Start-ups ist jetzt auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Mit ihm lassen sich Apps auch ohne Programmierkenntnisse Mobilanwendungen erstellen. Nutzer können aus drei Varianten zu Preisen zwischen 400 und 1000 Euro auswählen.

Das niederländische Start-up AppMachine bietet seinen Dienst ab sofort auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Die Plattform soll es auch Personen ohne Programmierkenntnisse ermöglichen, native Apps für iOS und Android zu erstellen. Dazu stellt sie vorkonfektionierter Bausteine bereit, aus denen Nutzer auswählen. Bis zur eigenen App dauert es dem Anbieter zufolge nur wenige Stunden. Allfälligen Support bietet für den deutschsprachigen Raum ein Team in Hamburg.

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AppMachine hat sein Angebot erstmals im Juni 2013 verfügbar gemacht. Inzwischen haben damit bereits über 38.000 Nutzer Apps erstellt. Dazu gehören auch die Referenzkunden Showstoppers@IFA, The Next Web Conference sowie der Musiker Armin van Buuren und der Club Eden Ibiza.

“Bislang war das Erstellen einer eigenen App für kleine und mittlere Unternehmen sehr teuer. Mit dem AppMachine-Baukasten kann Jeder seine eigene professionelle App bauen”, erklärt Siebrand Dijkstra, Gründer und CEO von AppMachine. Auch Entwickler profitierten davon “Unsere Software ist ein kostensparendes und flexibles Tool für Entwickler. Sie können das Programmieren nativer Apps beschleunigen und damit Zeit und Geld sparen”, so Dijkstra weiter.

Bei AppMachine stehen Nutzern drei Varianten zur Verfügung. Für 399 Euro wird eine Drag and drop-App mit einer Auswahl an Design-Vorlagen angeboten. Die Designer gennante Variante für 699 Euro ermöglicht die pixelgenaue Gestaltung der App und die Developer-Edition für 999 Euro bietet Entwicklern die Möglichkeit zur Integration externer Daten und der Programmierung eigener App-Bausteine.

Das Bauen von Apps ist kostenfrei. Erst bei Veröffentlichung einer App im Apple App-Store beziehungsweise bei Google Play fallen Kosten an. Mit dem App-Previewer können Nutzer ihre App während des Erstellens auf ihrem Smartphone anschauen und überprüfen.

Das Angebot klingt gut – ob der deutsche Markt aber nur darauf gewartet hat, darf bezweifelt werden. Schließlich gibt es hierzulande schon eine Reihe von Angeboten zur Erstellung von Mobil-Apps. Das Angebot Apmato aus Berlin etwa erzeugt ebenfalls native Apps für verschiedene Plattformen und übernimmt das Hochladen in App Stores. Zudem lässt sich immer die eigene Corporate Identity integrieren, Anteile an Dritte müssen nicht abgegeben werden – und eigene Arbeiten lassen sich anderen zur Verfügung stellen und zu Geld ummünzen.

Apptitan verspricht Nutzern sogar, in sieben Minuten zur eigenen App für iOS und Android zu kommen – sowie “in Kürze” auch für Windows Phone. Dasselbe sagt Appyourself Nutzern zu – dort räumt man App-Neulingen aber immerhin 15 Minuten ein, bis sie das erste Mal stolz ihre App präsentieren können. Mobile Brownie bietet durch monatliche Abrechnung eine interessante Alternative für nur vorübergehend benötigte Apps, etwa für Veranstaltungen.

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