E-Book-Reader: Sony stellt zur IFA aktualisierten Reader vor

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Sein E-Ink Display löst 1024 mal 758 Pixel auf. Eine neue Page-Refresh-Technologie soll schnelleres Umblättern ermöglichen. Als Zubehör bietet Sony einen Einband mit integrierter Beleuchtung an.

Sony hat zur IFA in Berlin die Neuauflage seines schlicht Reader genannten E-Book-Readers vorgestellt. Den Reader mit dem Preislistenkürzel PRS-T3 hat Sony mit einem E-Ink-Display mit einer Auflösung von 1024 mal 758 Pixel ausgerüstet. Laut Hersteller arbeitet es mit Infrarot Clear Touch Technologie und ist dadurch schärfer und klarer als beim Vorgänger.

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Eine von Sony neuentwickelte Page-Refresh-Technologie soll zudem Umblättern ohne Invertieren ermöglichen. Vor- und Zurückblättern lässt sich sowohl per Tastendruck als auch durch eine Wischgeste mit dem Finger.

Auf eine Ein/Aus-Taste hat Sony verzichtet: Der Leser klappt einfach den Einband auf, um das Gerät einzuschalten. Er kann dann direkt da weiterlesen, wo er zuletzt aufgehört hat.

Der Reader bietet auch einige Zusatzfunktionen, um die Arbeit mit E-Books zu erleichtern. Um die Bedeutung oder Übersetzung von Begriffen nachzuschlagen, können Nutzer auf das entsprechende Wort tippen um im einsprachigen Lexika oder dem Wörterbücher für Übersetzungen nachzuschlagen.

Weitere Recherchen im Web sind via WLAN (802.11b/g/n) möglich. Auf dem Touchscreen lassen sich leicht handgeschriebene Notizen hinterlegen oder Passagen unterstreichen: Mittels Evernote kann der Anwender diese Kommentare und Markierungen zur späteren Verwendung in der Cloud speichern. Außerdem ist über WLAN auch der direkte Zugang zum Reader Store und mehr als 500 weiteren E-Book Shops möglich.

Die Schrift lässt sich in acht Stufen vergrößern. Im zwei GByte großen intern Speicher lassen sich laut Sony bis zu 1200 E-Books im Format EPUB ablegen. Ein Micro-SD-Slot nimmt zudem Karten mit bis zu 32 GByte auf. Der E-Book-Reader unterstützt die DRM-geschützten Formate EPUB und Adobe PDF, DRM-freie Texte lassen sich in den Formaten EPUB, PDF, TXT anzeigen, Bilder sofern sie als JPEG, GIF, PONG oder BMP vorliegen.

Als Zubehör bietet Sony das Schnelladenetzteil PRSA-AC1A für 24,99 Euro an. Damit sei der Reader binnen drei Minuten soweit aufgeladen, dass er genügend Power für einen 600-Seiten-Roman hat. Voll aufgeladen ermöglicht der Akku laut Sony zwei Monate regelmäßiges Lesen. Ebenfalls optional bietet Sony einen Einband mit integrierter Beleuchtung (PRSA-CL30) an. Auf den Reader aufgesteckt, bestrahlt er jede Seite mit sanftem Licht.

Das Gerät und wiegt 200 Gramm. Es misst 10,9 mal 16 Zentimeter und ist 11,3 Millimeter stark. Es wird ab Mitte September in Rot, Weiß und Schwarz zur unverbindlichen Preisempfehlung von 139 Euro erhältlich sein. Zum Lieferumfang gehören ein Micro-USB-Kabel sowie die Reader-Software für Mac- und Windows. Dre E-Books im Wert von 25 Euro sind vorinstalliert. Als Zubehör bietet Sony ebenfalls ab Mitte September ein Cover mit Leuchte (PRSA-CL30) für 49,99 Euro an.

Amazon hat erst gestern den Preis für die einfachste Ausführung seines E-Book-Readers Kindle auf 49 Euro gesenkt. Außerdem hat es einen mit Sonys Reader eher vergleichbare Neuauflage des Paperwhite angekündigt. Die ist Amazon zufolge mit einer neuen Displaytechnik für höheren Kontrast ausgerüstet. Außerdem wurde die mit dem ersten Paperwhite eingeführte Beleuchtungstechnik verbessert. Zudem wird der Prozessor etwas schneller sein und die über den Bildschirm gelegten Touch-Sensoren sollen präziser arbeiten.

Neu ist auch, dass sich Fußnoten direkt auf der Seite anzeigen lassen, so wie man das von Buchseiten her kennt. Bei der Softwares kommt ein neues Wörterbuch-Modul einschließlich Zugriff auf Wikipedia hinzu. Wie die Vorgänger unterstützt der zweite Paperwhite WLAN und kommt optional mit kostenlosem 3G-Mobilfunk – zumindest für Amazon-Einkäufe. In Deutschland wird der neue Paperwhite ab 9. Oktober für 129 Euro verkauft. Mit UMTS kostet er 189 Euro.

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