Pearl bringt 3D-Drucker für 800 Euro

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Freesculpt 3D-Drucker

Der 3D-Drucker soll fertig montiert und kalibriert zur IFA für 799,90 Euro erhältlich sein. Auf den Webseiten des Vertriebs ist der dreidimensionale Drucker auch im Paket mit 3D-Scanner und Software für 1099 Euro zu haben. Insgesamt vermarktet Pearl drei unterschiedliche Zusammenstellungen.

Zur IFA will Pearl mit dem Verkaufsstart des Freesculpt 3D Ex1 Basic das 3D-Drucken unters Volk bringen. Nach Mitteilung des Versandhändlers ist es der “erste erschwinglichen 3D-Drucker” auf dem Markt.

Freescult 3D - Scannersoftware
Die 3D-Scan- und Bearbeitungssoftware im Scan/Copy-Paket des Anbieters macht den Drucker zum 3D-Kopierer (Bild: Pearl Agency).

Die noch billigere Makibox aus Hongkong, die über 3Dinge.de vermarktet werden sollte, hat noch ein wenig auf sich warten lassen. Das von Pearl vertriebene Freesculpt-3D-Modell soll dagegen “in Kürze” erhältlich sein.

Der Freesculpt 3D Ex1 Basic sei der erste unter 1000 Euro, den man nicht montieren und kalibrieren müsse, erklärt Pearl. Er produziert Objekte mit einer Größe von bis zu 225 mal 145 mal 150 Millimeter mit dem Material ABS in einer Geschwindigkeit von 80 bis 120 Millimetern in der Sekunde.

Mit Kamera und den Programmen TriScatch 3D und TriModo 3D wird der Drucker zum 3D-Kopierer. Materialsparfunktionen wie bei FabliTec scheint die Software des EX1 zwar noch nicht mitzubringen. Das “Filament” (das 3D-Druckmaterial) ist in Varianten wie “selbstleuchtend” für 39,90 Euro pro Kilogramm und den Farben Schwarz, Weiß, Blau, Rot, Grün und Gelb für 29,90 Euro pro Kilogramm erhältlich.

Freesculpt 3D-Drucker

Das Paket Ex1 Scan/Copy inklusive Drucker-Software (Windows XP/Vista/7, Mac OS X), Werkzeug, SD-Karte, ABS-Kunststoffrolle (1 Kilogramm), USB-Kabel und deutscher Anleitung ist nach Eintreffen der ersten Lieferung beim Versand sofort erhältlich. Vorbestellen kann man die 3D-Kopierer-Zusammenstellung schon jetzt. Die Software wird auf einem USB-Stick mitgeliefert.

Wer Kamera und die 3D-Scan-Software nicht benötigt und nur einen preiswerten Drucker für dreidimensionale Objekte erwerben will, kommt mit dem kleinsten Paket zum Preis von 799,90 Euro zurecht – mit diesem lassen sich fertige 3D-Modelle (von denen es viele im Internet gibt) ausdrucken. Das Paket “Ex1 Plus” enthält zusätzlich die 3D-Bearbeitungssoftware TriModo 3D  und kostet 899,90 Euro. Mit dem Scan/Copy-Bundle für 1099 Euro erwirbt der Kunde ein komplettes Multifunktionspaket. Ob der vergangene Woche vorgestellte 3D-MFP-Konkurrent Zeus noch billiger werden kann, ist bisher nicht bekannt – Preisangaben dazu gibt es noch nicht.

IFA 2013: Halle 8.2, Stand 103

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