E-Paper-Printer soll Papier durch Tablet ersetzen

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Electronic Paper Printer

Gembird bringt zur IFA mit dem “E-Paper-Printer” eine Lösung auf den deutschen Markt, die jede Druckausgabe erkennt und darstellt. Der tragbare Bildschirm wird vom System als Drucker wahrgenommen. Die Outputs lassen sich dann bearbeiten und archivieren.

In seiner Produktreihe EnerGenie bringt Gembird nun den “E-Paper-Printer” auf den deutschen Markt. Der 9,7 Zoll große ePP2 ist ein E–Ink-Display mit Android 2.3.4 und wird über USB-2.0 wie ein Drucker direkt an einen Windows-Rechner (XP/2000/Vista/7/8) oder Macintosh angesteckt. Im Grunde soll das Display den Drucker ersetzen.

Electronic Paper Printer
Der “Electronic Paper Printer” gibt Dokumente aufs Display aus. Sie lassen sich bearbeiten und speichern (Bild: Gembird).

Der “Elektronikprinter” hat eine Auflösung von 1600 mal 1200 Bildpunkten in 200 dpi. Im Innern des Papierersatzes stecken ein 800-Mhz-ARM-Prozessor, 256 MByte RAM, 4 GByte ROM und ein Akku mit 2350 mAh Leistung. Bis zu 10.000 Bildschirmaufbauten sind mit einer Akkuladung möglich.

Der Speicher für “ausgedruckte” Dokumente kann per microSD-Karten um bis zu 32 GByte weitert werden. Dokumente lassen sich direkt auf dem Gerät mit elektronischen Stift bearbeiten, das Ergebnis dann per USB an den angeschlossenen PC senden.

Der EPP soll ab der IFA erhältlich sein. Der empfohlene Verkaufspreis für Deutschland steht noch nicht genau fest; er liegt “irgendwo zwischen 399 und 499 Euro”. Verkaufsargument für Gembird ist vor Allem, dass sich jedes ausgedruckte Dokument bearbeiten und sichern lässt und so viel Paper gespart wird. Für 2014 sei ein Gerät im Gespräch, dass den E-Ink-Elektrodrucker mit einem “echten” Android-Tablet zusammenführt, erklärte ein Gembird-Mitarbiter gegenüber ITespresso.

In einem Video zeigt Gembird, wie der Druckerersatz Electronic Paper Printer funktioniert.

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