Taiwanischer Hersteller will eigene 3D-Drucker bringen

DruckerKomponentenWorkspace
3D-Drucker Cube

Kinpo, einer von HPs taiwanischen Geschäftspartnern, will 3D-Drucker herstellen und anbieten. Sie sollen unter eigenem Namen zunächst auf der “Siliziuminsel” eingeführt werden. Die 3D-Druck-Industrie ist in einem Stadium wie Heimcomputer in den 80ern und “Kinpo könnte das Commodore der 3D-Drucker werden“, heißt es in 3D-Print-Online-Communities.

Das Geschäfts-Konglomerat Kinpo will noch diese Woche neue 3D-Drucker vorstellen, berichtet die China Post. Sie sollen von den Töchtern Cal-Comp, Kinpo Eectronis und VIBO vermarktet werden. Die Gruppe, in zahlreichen Kaufhäusern der chinesichen Insel vertreten, will die Geräte in Shop-in-Shop-Konstruktionen anbieten.

Einem anderen Bericht zufolge sollen sowohl Einsteiger- als auch Midrange-Segment bedient werden. So jedenfalls wird Kinpos Vorstandsvorsitzender Rock Hsu.zitiert.

Er plane, das Segment in den nächsten zwei bis drei Jahren voranzubringen und zusammen mit Software-Anwendungen den taiwanischen Markt zu erobern.

FabliTec-Ausdruck
Scan und Druck: Fablitec hat eine Komplettlösung. (Bild German Reprap)

Ausnahmsweise ist hier Deutschland den Asiaten voraus, wie das Beispiel der Scanner-Software-Printer-Kombination von Fablitec und German Reprap zeigt. Dienstleistungen, Anwendungen, Vermittlungsdienste und “Fablabs” zum gemeinsamen Drucken etablieren sich, zeigten das Event Make Munich und die darauf folgende Erfurter FabCon 3.D.

Makibox-LT
Die “Makibox LT” ist schon für 375 Euro erhältlich. (Bild: Makibox Hongkong)

Die auf Massenproduktion spezialisierten Taiwaner planen bereits, in den Weltmarkt zu expandieren. Schon die Angebote Makibox aus Hongkong (in kleiner Version hier schon für 375 Euro erhältlich) und Bucaneer aus den USA brachten Bewegung in den Markt.  Mit dem Einstieg der Taiwaner könnten eventuell Preise unter 300 Euro für 3D-Drucker erreicht werden, vielleicht sogar noch billiger.

Als Auftragshersteller wolle die Kinpro-Grupe 3D Systems und Stratasys nutzen, heißt es in der Kunst-Community DeviantArt – in der bereits kreative Outputs aus 3D-Druckern getauscht und verkauft werden.

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