Firefox 26 kommt mit neuem Interface

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Firefox Logo (Bild: Mozilla Foundation)

Der Mozilla-Browser soll die neue Bedienerführung “Awesomescreen” erhalten. Damit ist er zusätzlich per Wischgesten steuerbar – etwa für das Umschalten zwischen Verlauf und Lesezeichen.

Die Oberfläche von Firefox ist überarbeitet. Mozillas neuer “Awesomescreen” vereinigt die klassische Startseite des Browsers mit der Ansicht, die Nutzer sehen, wenn sie die Adressleiste antippen. Das geänderte Design ist laut Lucas Rocha, User Interface Engineer bei Mozilla, ab sofort als Nightly Build erhältlich.

firefox-logoDer Awesomescreen zeigt Vorschaubilder von Websites aus dem Browserverlauf und die Lesezeichen an. Nutzer können per Wischgeste zwischen Verlauf und Bookmarks wechseln. Ziel ist es, das bisher statische Design durch etwas zu ersetzen, das Nutzer aktiv die Dinge zeigt, für die sie sich wahrscheinlich interessieren.

Das neue Design fühle sich “geradliniger, sauberer und durchgängig leichter an”, schreibt Rocha in einem Blogeintrag. Im Rahmen der Arbeit am Awesomescreen habe man zudem die Möglichkeit gehabt, einen großen Teil der Codebasis zu modernisieren und zu bereinigen. Insgesamt habe das Team drei Monate benötigt und dabei 147 Fehler behoben.

Neue Funktionen in Nightly Builds sind in der Regel noch nicht für den produktiven Einsatz geeignet. “Es gibt auf alle Fälle noch Ecken und Kanten”, ergänzte Rocha. Es sei geplant, den neuen Awesomescreen rechtzeitig für Firefox 26 fertigzustellen.

Mozilla will mit Firefox für Android im wichtigen Mobilsegment Fuß fassen, das derzeit von Apples Safari und Googles Android-Browsern dominiert wird. Da Firefox für Android jedoch bisher auf keinem Gerät ab Werk als Standardbrowser eingestellt ist, ist sein Marktanteil noch verschwindend gering. Gleiches gilt für Mozillas Firefox OS, dem zweiten Standbein des Unternehmens im Mobilbereich.

Firefox Awesomesreen
Mozilla hat den Awesomescreen von Firefox für Android überarbeitet (Bild: Mozilla).

[mit Material von Stephen Shankland, News.com und Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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