Crowdfunding: Android-Smartwatch erhält in nur einem Tag 100.000 Dollar

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Omate-Android-Uhr

Die Android-Armbanduhr von Omate ist gleichzeitig Telefon und 5-Megapixel-Kamera. Ihr Finanzierungsziel hat sie durch die Funding-Plattform Kickstarter in nur einem Tag erreicht.

Die wasserdichte “Omate Truesmart” soll ohne verbundenes Smartphone funktionieren und 3G-Mobilfunkverbindungen liefern sowie Touch-Gesten auf dem 240 mal 240 Pixel kleinen Display unterstützen. Die dafür erwünschten 100.000 US-Dollar Startkapital sind in nur einem Tag von Mittwoch auf Donnerstag zustande gekommen, am Freitagnachmittag war es schon eine Viertelmillion.
Dass noch Venture-Capital-Unternehmen weitere Finanzspritzen leisten, ist wahrscheinlich.

Omate-Android-Smartwatch flach

Das Android-Smartphone für den Arm telefoniert zunächst im amerikanischen WCDMA-Netz, später im eurpäischen UMTS und surft mit HSPA. Die Anbindung an Telekommunikationsnetze gestattet eine Micro-SIM-Karte. Die Uhr beherrscht GSM, GPRS, WLAN b/g/n und Bluetooth 4.0, ist mit GPS-Empfänger und 5-Megapixel-Kamera ausgestattet und verfügt über 512 Mbyte RAM und 4 GByte Flash-Speicher (über microSD auf 32 GByte erweiterbar).

Omate-Smartwatch-Touch
Die Omate-Smartwatch ist mit Android 4.2.2 ausgestattet und ein vollwertiges 3G-Smartphone.

Wie bei Smartphones und Tablets haben die Macher G-Sensor, E-Kompass und Gyroskop eingeplant, wie beim Wecker einen Vibrationsalarm und wie bei der Armbanduhr den Spritzwasserschutz.

Im Inneren arbeitet ein 1,3-GHz-Prozessor, gespeist von einem 600 mAh-Akku. Alle weiteren Bestandteile sind auf kleinstem Platz versammelt: Laut Start-up hat man im letzten Jahr Technik entwickelt, die ins Design passt, statt Design um die Technik herum.

Als Betriebssystem läuft Android 4.2.2. Alle Apps, die dafür programmiert sind, sollen auch auf der Uhr laufen. Eine spezielle Nutzeroberfläche für den kleinen Screen kommt vom finnischen Partner VireLabs und steht als Open-Source-Code bereit.

Wer den höchstmöglichen Funding-Beitrag von 1009 US-Dollars leistet, soll im Oktober eines der ersten Exemplare der Smartwatch erhalten. Kleinere Unterstützersummen werden ebenfalls angenommen, berechtigen aber nicht zu einer Uhr.

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