Skype wird in die deutsche Ausgabe von Outlook.com eingebaut

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Outlook-skype-Integration

Nutzer des Online-E-Mail-Dienstes Outlook.com können auch in der hiesigen Variante künftig direkt aus Mails heraus Sprach- und Videoanrufe führen oder Sofortnachrichten versenden. Für Video und Audio brauchen sie jedoch ein Skype-Plug-in für ihren Browser; für Explorer, Chrome und Firefox ist es bereits erhältlich.

Outlook.com kann bald auch in seiner deutschen Version Video-, Sprach- und Chat-Kommunikation betreiben. Microsoft hat dazu Skype integriert. Nutzer erhalten so die Möglichkeit, direkt aus ihren E-Mails heraus „skypen“ zu können. Die Funktionen stehen jetzt allen Outlook.com-Anwendern zur Verfügung. Neben Deutschland wurden auch Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Kanada und natürlich die USA mit diesem Feature ausgestattet.

“E-Mail ist für die meisten Menschen ein wichtiges und persönliches Werkzeug, aber es gibt Situationen, in denen man lieber direkt miteinander chattet oder von Angesicht zu Angesicht spricht”, schreibt Dawn Martynuik, Group Product Manager bei Microsoft, in einem Blogeintrag. Bei einer kürzlich durchgeführten Umfrage hätten 76 Prozent der Teilnehmer angegeben, dass eine E-Mail-Kommunikation gelegentlich oder gar regelmäßig zu einem Telefonat oder Videoanruf führe.

Skype in Outlook.com
Ab sofort sind Skype-Anrufe direkt aus Outlook.com möglich (Bild: Microsoft).

Nachrichten können Nutzer über Outlook.com ohne die Installation zusätzlicher Software senden und empfangen. Für Audio- und Videotelefonate wird das Skype-Web-Plug-in benötigt, das für Internet Explorer, Chrome und Firefox erhältlich ist. Nach der Installation ist eine einmalige Anmeldung mit dem Microsoft-Konto nötig, um Skype mit Outlook.com zu verbinden. Dadurch können auch alle Skype-Kontakte in das Adressbuch von Outlook.com eingefügt werden.

Outlook.com verbindet sich schon jetzt mit den Facebook- und Google-Konten eines Nutzers. Daher scheint die im April angekündigte Integration eine natürliche Entwicklung für Skype zu sein, das Microsoft im Oktober 2011 übernommen hatte. Vergangenen November kündigte der Softwarekonzern an, seinen Messaging-Client Windows Live Messenger zugunsten von Skype aufzugeben. Bis Ende April schloss er die Migration der Messenger-Kunden auf Skype ab.

Auch Google erlaubt es Gmail-Nutzern, Videoanrufe zu führen oder Sofortnachrichten zu verschicken. Google Voice ist aber auch in Google Hangouts und Google+ eingebunden und steht zudem als Erweiterung für Chrome zur Verfügung. Telefonkonferenzen lassen sich mit bis zu zehn Teilnehmern führen.

[mit Material Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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