Intel veröffentlicht Referenzdesigns für Android-Ausbildungs-Tablets

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Intel Education Tablet

Die Beispiel-Tablets, die Intel für den Education-Bereich vorgestellt hat, sind mit Googles Mobilsystem und dem Atom-Prozessor ausgestattet. Sie sollen 6,5 Stunden am Stück durchhalten und WLAN-fähig sein. Gleichzeitig hat der Chipriese seine eigene Bildungssoftware und den Einsatz von McAfee-Sicherheits-Software vorgesehen.

Die jetzt publizierten Referenz-Vorgaben Intels für Android-Tablets im Ausbildungssektor unterscheiden sich nicht allzu stark von dem, was ohnehin schon auf dem Markt verfügbar ist. Doch Intel legt Herstellern natürlich die Integration der Produkte aus eigenem Haus nahe. Das “Intel Education Tablet” soll speziell mit schülerfreundlichem Design aufwarten – neben den abgerundeten Kanten ohne Verletzungsgefahr verlangen die Vorgaben des Chipriesen Kameras auf der Vorder- und Rückseite, einen Eingabestift, integrierte Lautsprecher und Mikrofone sowie eine ganze Menge multimediale Ausbildungssoftware von Intel und seinen Partnern. Auch mobile Security-Software des (ebenfalls zu Intel gehörenden) Anbieters McAfee soll vorhanden sein.

Das kapazitive 10,1-Zoll-Touchdisplay im 16:10-Breitbildormat soll 1280 mal 800 Bildpunkte anzeigen und fünf Berührungspunkte erkennen.

Intel Education Tablet
Intel verkauft das “Education Tablet” in den USA selbst. (Bild: Intel)

In Intels Suite von Software für die Schüler und Studenten sind ein E-Book-Reader, eine “Science Exploration”-Software, eine Datenanalyse-App und Malprogramme enthalten. Auch Software für Lehrer soll mit von der Partie ein.

Als Hardwarevoraussetzung benennt Intel den 10-Zoll-TFT-Touchscreen, den Dualcore-Prozessor Atom Z2460 und einen Akku mit 6600 mAh-Leistung, was etwa 6,5 Stunden Batterielaufzeit entspricht. Das eigene Beispielgerät ist 689 Gramm leicht und misst 272 mal 174 mal 13,2 Millimeter, kommuniziert mit WLAN b, g und n, Bluetooth 2.1 EDR und USB 2.0. Es läuft auf Android 4.1. Integriert sind 1 GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte Flash (eMMC). Das Gerät ist spritzwassergeschützt und hält Stürze bis zu einem halben Meter durch – das kann einem Schüler schon mal passieren. Schockabsorber am Bildschirm sollen das Schlimmste verhindern.

Intel bietet in den USA seine Education-Tablets selbst an und ist mit den Designs an asiatische Hersteller herangetreten. Im Angebot des Prozessorkrösus sind auch 7-Zoll-Systeme mit längerer Akkulebensdauer. Ob Intel die Education Tablets auch in Deutschland anbieten will, ist noch unklar – mit den Classmate-PCs und –Tablets jedenfalls hat sich der Hersteller hierzulande zurückgehalten.

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