Zum August-Patchday stopft Microsoft mehrere kritische Lecks

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Microsoft-Patchday (Bild: silicon)

Der Software-Riese kündigt an, Lecks in Windows und dessen Serverversionen sowie im Internet Explorer zu beseitigen. Zudem wird MS fünf wichtige Erneuerungen für Windows liefern. Auch der Exchange-Server wird von schwerwiegenden Schwachstellen befreit.

Windows XP, Server 2003 und alle Versionen des Internet Explorers sind von den Änderungen des nächsten Patchdays betroffen. Microsoft stuft auch mindestens eine Lücke im Exchange Server kritisch ein, heißt es in der Ankündigung. Die insgesamt acht Sicherheitsupdates, die kommendwen Dienstag bereitgestellt werden, enthalten drei kritisch und fünf als wichtig eingestufte Lecks.

ms_patch-250x187Betroffen sind Internet Explorer 6, 7, 8, 9 und 10 sowie Windows XP, Server 2003 und Exchange Server 2007, 2010 und 2013. Ein Angreifer könnte die Schwachstellen benutzen, um Schadcode auf ein System einzuschleusen und auszuführen.

Die wichtigen Aktualisierungen beseitigen allesamt Fehler in Windows, die eine unautorisierte Ausweitung von Nutzerrechten oder Denial-of-Service-Angriffe erlauben. In einem Fall könnten auch vertrauliche Informationen ausgespäht werden. Neben Windows XP und Server 2003 sind auch Vista, Server 2008, 7, Server 2008 R2, 8, Server 2012 und RT anfällig.

Darüber hinaus hat Microsoft auch mehrere nicht sicherheitsrelevante Updates angekündigt. Sie sollen Bugs in allen unterstützten Windows-Versionen beseitigen. Nutzern wird – wie an jedem Patchday – auch eine neue Version des Windows-Tools zum Entfernen bösartiger Software zur Verfügung stehen.

Die Aktualisierungen werden am kommenden Dienstag etwa ab 19 Uhr über Windows Update und die Microsoft-Website verteilt. Da der Konzern im Vorfeld des Patchdays keine Angaben zur genauen Zahl der behobenen Fehler macht, kann es sein, dass ein Update gleich mehrere Sicherheitslücken schließt.

Im Juli hatte Microsoft sieben Sicherheitsupdates veröffentlicht, die insgesamt 28 Löcher stopften. Kritische Schwachstellen beseitigte das Unternehmen in Windows für Desktop und Server, Office, Internet Explorer, Visual Studio, Lync, .NET Framework und Silverlight.

[mit Material von Stefan Beiersmann, zdnet.de]

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