Telekom erweitert Angebot DeutschlandLAN um Pakete für KMU

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DeutschlandLAN (Bild: Deutsche Telekom)

Neu sind die beiden Tarifmodelle DeutschlandLAN Connect S und M. Sie sollen standortübergreifendes Arbeiten im Mittelstand ermöglichen. Zum Angebot gehören auch ein schneller Internetzugang sowie der Online-Meetingraum iMeet.

Die Deutsche Telekom erweitert ihr Angebot DeutschlandLAN Connect. Von den für kleine und mittelständische Unternehmen konzipierten Paketen sind dann neben der Variante L auch die beiden Tarifmodelle DeutschlandLAN Connect S und M erhältlich.

Zu Preisen hat der Konzern noch keine Angaben gemacht. Als Anhaltspunkt kann aber das bereits bestehende Angebot dienen. Der Preis für Connect L variiert nach Nutzungsumfang und Region. In sogenannten Kern- und Interims-Gebieten ist das Paket ab 429 Euro erhältlich, in ländlichen Anschlussgebieten kostet die Einstiegsstufe zwischen 629 und 799 Euro. Das Angebot DeutschlandLAN Classic ist für fünf Arbeitsplätze ab 495 Euro pro Monat erhältlich. Dafür steht online auch ein praktischer Kostenrechner zur Verfügung.

DeutschlandLAN-Deutsche Telekom

Update 5. August 2013, 16 Uhr 50: Inzwischen hat die Telekom eine Website mit einer Preisübersicht zu den Paketen Connect S und Connect M live geschaltet: Demnach beginnen die Tarife bei 29,36 Euro pro Nutzer und Monat und reichen in fünf Schritten bis 54,90 pro Anwender und Monat.

Zu jedem Paket gehören ein IP-basierter Netzanschluss sowie der Online-Meeting-Raum iMeet für Videokonferenzen. Bei DeutschlandLAN Connect S bekommen Kunden im Paket “Call & Surf Comfort IP” beim Internetzugang bis zu 16 MBit/s. Die Variante Connect M umfasst einen VDSL-Anschluss, der Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s und Uploads mit bis zu 10 MBit/s erlaubt. Beim bereits bisher verfügbaren Tarif DeutschlandLAN Connect L werden in beide Richtungen Übertragungsraten von bis zu 10 MBit/s zugesagt.

Bei DeutschlandLAN Connect S und M liefert die Telekom zum IP-Anschluss iMeet Basic mit. Die Anwendung ermöglicht Audio- und Videokonferenzen mit bis zu drei Teilnehmern. Will ein Kunde mehr als drei Teilnehmer in die iMeet-Konferenz einbinden, kann er jederzeit auch die Vollversion der Anwendung für bis zu 15 Teilnehmer auf dem Business Marketplace der Telekom buchen.

Den virtuellen Meeting-Raum stellt die Telekom aus einem Rechenzentren in Deutschland bereit. Als Endgeräte reichen die Webcams und Mikrofone gängiger Laptops und Tablets aus. Für die Nutzung auf dem iPhone gibt es zudem seit Kurzem eine App. Damit sind laut Telekom erstmals Multipoint-Videokonferenzen statt lediglich nur Videotelefonate zwischen zwei Personen möglich.

Die Nutzung von iMeet ist einfach und kostenlos: Teilnehmer werden per E-Mail eingeladen und gelangen über einen Link direkt in ihren virtuellen Konferenzraum. Das geht von überall – egal ob im Büro, zu Hause oder von unterwegs.

Das Angebot DeutschlandLAN hat die Telekom bereits auf der CeBIT 2010 vorgestellt und ab April dann vermarktet. Es integriert in einer einheitlichen Benutzeroberfläche sämtliche Kommunikationskanäle wie Telefonie, E-Mail, SMS und Instant Messaging. Als Basis dienen eine Breitbandanbindung und im Telekom-Rechenzentrum gehostete Applikationen für Sprach- und Datenkommunikation via Festnetz und Mobilfunk. Das Anwendungsportfolio reicht von einer virtuellen Telekommunikationsanlage bis hin zu einer netzbasierten Plattform für standortübergreifende Zusammenarbeit und ein zentrales Adressbuch.

Für jeden einbezogenen Arbeitsplatz stellt die Telekom ein IP-Telefon und einen PC-Client zur Verfügung. Für die mobile Nutzung ist ein Handy mit einer Client-Software erforderlich. Passende Geräte bietet die Telekom vergünstigt an. Optional lassen sich auch Leistungen wie die Einrichtung eines LAN oder eines standortübergreifenden VPN hinzubuchen.

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