Vodafone-Kunden profitieren nun flächendenckend von HD-Voice

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Der Mobilfunkanbieter unterstützt den Standard in Deutschland nun flächendeckend. Die Technik soll auch dabei helfen, Störgeräusche zu unterdrücken. Um sie zu nutzen, benötigen Kunden allerdings ein kompatibles Endgerät und Empfang im UMTS-Netz.

Vodafone hat HD-Voice nun flächendeckend in seinem Mobilfunknetz in Deutschland eingeführt. Die Technik soll einerseits Störgeräusche unterdrücken, andererseits aber auch die Sprachqualität erhöhen. Sie steht Kunden automatisch zur Verfügung. Voraussetzung ist allerdings, dass sie ein kompatibles Endgerät nutzen und im UMTS-Netz telefonieren. Die Deutsche Telekom bietet HD Voice bereits seit im November 2011 flächendeckend in ihrem 3G-Mobilfunknetz an.

Vodafone-Logo

HD Voice basiert auf Adaptive Multi-Rate Wideband (AMR-WB). Dieses erhöht den für ein Gespräch reservierten Frequenzbereich deutlich, so dass pro Sekunde mehr Informationen übertragen werden können. Auch die zur Verfügung stehende Datenrate passt sich dynamisch an. Zusätzlich werden störende Umgebungsgeräusche unterdrückt. Alles zusammen führt zu einem merklich besseren Klang.

Im Vodafone-Blog wird auch eine Auswahl kompatibler Endgeräte aufgelistet. Dazu zählen das Nokia Lumia 925, das Samsung Galaxy S4, das Sony Xperia Z und das iPhone 5. Generell unterstützen alle Modelle, die Vodafone seit Juli 2013 vertreibt, den neuen Standard. Die Übrigen können meist nachträglich per Firmware-Update aufgerüstet werden.

Einen Eindruck von der Sprachqualität ohne und mit HD Voice vermitteln zwei von Vodafone bereitgestellte Tonbeispiele. Die Aufnahmen wurden bei Gesprächen zwischen einem Huawei Ascend Mate und einem Blackberry Z10 direkt per Klinkenstecker abgegriffen. Der Empfang war bei beiden Telefonaten ideal.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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