Deutsches Start-up Licobo stellt NFC-Visitenkarte vor

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Das Mannheimer Start-up Licobo steht kurz vor Markteinführung einer neuartigen Visitenkarte: Sie übermittelt in der Nähe eines NFC-fähigen Telefons die Kontaktinformationen an dieses und ist mit einem verschlüsselten Cloud-Adressbuch verknüpft. Der Dienst lässt sich derzeit kostenlos testen.

Das Mannheimer Start-up Licobo steht kurz vor Markteinführung einer neuartigen Visitenkarte: Zwar ist auch sie aus Papier, übermittelt aber in der Nähe eines NFC-fähigen Telefons die Kontaktinformationen an dieses. Sie werden dann dort angezeigt und können mit einem Klick in das verschlüsselte Cloud-Adressbuch übernommen werden.

Ein weiterer Unterschied ist die nachgelagerte Dienstleistung. Der NFC-Chip in der Karte setzt nämlich eigentlich nur einen Link auf das Cloud-Adressbuch von Licobo. Ändern sich also dort die Daten, werden sie auch im Adressbuch des Empfängers der Karte angepasst. Für ältere Mobiltelefone kann zusätzlich ein QR-Code auf die Karte gedruckt werden, der dann mit der Handykamera erfasst werden kann und die Funktion des NFC-Chips übernimmt.

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Das Licobo-System kann derzeit noch kostenlos getestet werden. Allerdings muss man sich seine Visitenkarten selbst drucken oder noch drucken lassen. “Wir planen in den nächsten Monaten eine Funktion, mit der die Visitenkarten direkt in Licobo bestellt werden können”, erklärt Felix Kollmar, einer der Gründer und Geschäftsführer des Mannheimer Unternehmens.

Zu Beginn wird eine Karte mit NFC-Chip rund einen Euro kosten. Kollmar rechnet aber damit, dass bereits in einem Jahr die Kosten für die NFC-Chips deutlich niedriger sind und dann auch die Karten wesentlich preiswerter angeboten werden können. Und für die Übergangsphase steht ja der QR-Code als Alternative zur Verfügung.

Neben dem individuellen Online-Adressbuch, das sich über einen Computer oder mit Smartphones aufrufen und mit fast allen Geräten synchronisiert werden, bietet Licobo auch grundsätzlich für Firmen interessante Funktionen. Dazu gehören sogenannte gemeinsam genutzte Objekte. Dies kann zum Beispiel ein Adressbuch mit Kundendaten sein, das mit einem Team geteilt und sich dann gemeinsam nutzen lässt.

Licobo lässt sich auch künftig kostenlos mit allen wichtigen Funktionen nutzen. Allerdings wird Firmen eine Premium-Variante angeboten werden, die einige Beschränkungen aufhebt. Sie erlaubt dann etwa, mehr als zwei Karten zu verwalten oder mehrere Adressbücher zu nutzen.

Für Datenschutz soll eine Verschlüsselungstechnologie sorgen, bei der alle Kontaktdaten mithilfe des jeweiligen Nutzerpasswortes komplett verschlüsselt werden. So soll selbst der Betreiber nicht auf die Daten zugreifen oder diese zu Werbezwecken missbrauchen können.

In einem Video bei YouTube erklärt Licobo die Funktionsweise seiner NFV-Visitenkarte mit angeschlossenem Cloud-Adressbuch.

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