Periscope Pro macht den Mac zur Überwachungskamera

BetriebssystemMacMobileMobile AppsPolitikÜberwachungWorkspace
periscope-pro

Mit Hilfe der App Periscope Pro wird der Mac zur Alarmanlage: Bewegt sich etwas vor der Linse der Webcam, startet eine automatische Videoaufzeichnung. Clips werden lokal gespeichert und lassen sich parallel zu Dropbox hochladen.

Das russische Unternehmen ZipZapMac hat sein Angebot an Apps für den Mac um eine automatische Überwachungskamera ergänzt. Periscope Pro ist eine durch Bewegungen vor dem Rechner ausgelöste Videoüberwachung.

periscope-pro-einstellungen
Die Optionen zur Konfiguration bei Periscope Pro.

“Wir haben unsere App Spy Cam entwickelt, um unsere Macs in der Firma zu schützen und aufzuzeichnen, wer an ihnen arbeitet. Dann entdeckten wir immer neue Einsatzmöglichkeiten für eine digitale Überwachungskamera. Dafür brauchten wir aber eine flexiblere Herangehensweise und ein selektives Filmen. So entstand Periscope Pro”, erklärt Stanislav Kuptsov von ZipZapMac.

Periscope Pro lässt sich so einstellen, dass die App nur dann ein neues Video aufzeichnet, wenn vor der Kameralinse eine Bewegung festgestellt wird. So wird nur dann ein Video gespeichert, wenn auch wirklich etwas zu sehen ist, was den Anwender interessiert. Zahlreiche Profi-IP-Überwachungskameras können das schon, allerdings kosten sie deutlich mehr als die App, die für 17,99 Euro verkauft wird.

Als Basis für die App, aus Sibirien wird ein Mac-Rechner mit einer Bildschirmkamera benötigt, also etwa ein MacBook Air oder MacBook Pro, ein iMac oder ein Mac Pro mit Cinema Display. Die Konfiguration der Überwachungsfunktion ist laut Anbieter in einer Minute erledigt.

Anpassen lassen sich sich unter anderem die Auflösung des Videos, die Sensitivität des Bewegungsmelders und die Länge der aufgezeichneten Clips. Außerdem gibt es einen Timer-Modus für eine Aufzeichnung zu einer fest vorgegebenen Zeit sowie einen fortlaufenden Modus, der ein kontinuierliches Video aufnimmt. Alternativ beginnt die Aufzeichnung mit dem Start des Macs, beim Aufruf der App oder manuell per Mausklick. Wer sich zunächst vom Funktionsumfang überzeugen will, kann auf eine kostenlose Testversion zurückgreifen.

Die aufgenommenen Videos speichert Periscope Pro lokal, kann sie aber auch automatisch in einen beliebigen Dropbox-Account hochladen. Die Clips werden auf diese Weise gesichert und können zum Beispiel von einem Dieb nicht abgefangen oder gelöscht werden. Der legitime Anwender dagegen kann die Filme bei Dropbox von jedem beliebigen Standort aus abrufen und am Bildschirm auswerten.

Periscope Pro 1.0 setzt OS X 10.6 voraus. Die App lässt sich als freischaltbare Testversion auf ZipZapMac.com herunterladen und steht für 17,99 Euro auch im Mac App Store.

Tipp: Wie gut kennen Sie Apple? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen