Novell macht Druckdienste mobilen Nutzern zugänglich

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Drucker (Quelle: Shutterstock, Alexandr Marenko)

Durch Novells iPrint ist Drucken aus unterschiedlichen Betriebssystemen und Netzwerkumgebungen möglich. Die aktuelle Version kann auch als alleinstehende Lösung betrieben werden. Neu sind Clients für iOS, Android und Blackberry 10.

Novell erweitert seinen Druckservice iPrint für den mobilen Gebrauch. Der Dienst nutzt das offene “Internet Printing Protocol” (IPP) und liefert eine Druckerinstallation per Browser für nahezu alle Druckertypen. Die Daten werden chiffriert übertragen (SSL, TLS), die Software nutzt unter allen Plattformen (Linux, Mac, Windows, Android, iOS, Blackberry) ein und dasselbe Protokoll.

Novell iPrint
Novells iPrint funktioniert nun auch mobil und als Standalone-Lösung ohne den Open-Enterprise Server (Bild: Novell).

Damit ist nicht nur “Drucken on-the go” per Mobilsystem möglich, sondern auch eine gezielte Auswahl, wer überhaupt wo drucken darf. iPrint kümmert sich um das Load-Balancing der Druckaufträge im Firmennetz, kann Jobs bei Ausfall eines Druckers auch an einen anderen leiten oder direkt am iPrint-Druckserver vorbei auf IP-Adressen an Desktops senden.

Mit der neuen Version bekommt Novells iPrint direkt auf die Rechteverwaltung des Active Directory Zugriff; es vermeidet so eine erneute Zuweisung im Druckserver. Auch die Einbindung von LDAP und den Import von Nutzerdaten hat der Hersteller integriert. Zudem verwendet die Lösung auch Drittangebote wie Apple ID, Google ID oder eDirectory. Das nun erweiterte iPrint kommt mit speziellen Funktionen zum Drucken über Smartphones und Tablets und wurde außerdem um die Fähigkeit zur Arbeit in virtuellen VMWare–Umgebungen ergänzt.

Logo Novell iPrint

Selbst das Monitoring der Druckaufgaben und der Druckerinfrastruktur im Unternehmen übernimmt iPrint. Die Überwachung erfolgt per Browser – womit auch Administrationsaufgaben per Mobilgerät möglich sind. Was iPrint nicht kann, lässt sich laut Hersteller leicht integrieren: Lösungen von Drittanbietern (einschließlich PaperCut, Pcounter, und Equitrac von Nuance) werden eingebaut und erlauben so die bekannten Sicherheitsfunktionen, Abrechnungen und Berichte.

Das aktuelle Novell iPrint kann sowohl als Update des Open Enterprise Servers als auch als Standalone-Lösung erworben werden. Die Kosten für iPrint Enterprise (Mobile &Desktop) belaufen sich auf 850 Euro für eine 50-Anwender Priority-Maintenance-Subskription (Das sind 17 Euro pro Anwender pro Jahr). Wer nicht den Service, sondern nur die Lizenz bucht, zahlt einmalig 1700 Euro für 50 Nutzer (das sind 34 Euro pro Anwender). Novell iPrint Mobile ist für 329 Euro-Abopreis bei 50 Usern erhältlich (oder 660 Euro für die Lizenz), die Desktop-Variante schlägt mit einem Jahresabopreis von 570 Euro für 50 Anwender zu Buche, eine Lizenz mit  1130 Euro.

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