Myintercom macht Smartphones zur Gegensprechanlage

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Telecom Behnke bietet für den Hauseingang mit Myintercom eine “intelligente Klingel” an: Die Videotürstation ist mit einer Kamera ausgerüstet und nutzt Smartphones oder Tablets als Gegenstelle. Sie wird über den Elektronikhändler Conrad vertrieben.

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Die Türstation Myintercom nutzt Smartphones oder Tablets als Gegenstelle und lässt sich so von überall bedienen (Bild: Telecom Behnke).

Telecom Behnke hat sein Angebot an Türsprechanlagen um die Modelle der Serie Myintercom erweitert. Die Türstation wird mit dem Stromnetz und per Netzwerkkabel mit dem hauseigenen Router verbunden. Um mobile Geräte als Gegenstelle nutzen zu können, steht im Google Play Store und in Apples App Store die App Myintercom kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Das Gehäuse der Türstation besteht aus eloxiertem oder pulverbeschichtetem Aluminium. Die 4 Millimeter starke Frontblende ist in Aluminium, weiß, Edelstahl oder Gold erhältlich und misst 21,5 mal 12,5 Zentimeter. Für das dahinterliegende Elektronikgehäuse gibt der Hersteller die Maße von 19,2 mal 10,2 mal 5,5 Zentimetern an. Zur Stromversorgung ist ein separat erhältliches Netzteil erforderlich.

Die Türstation ist mit Ruftaste und Beschriftungsfeld mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Die Kommunikation findet über Mikrofon und Lautsprecher statt, die integriert sind, Bewegtbilder liefert die Kamera, die mit Bildsensor vom IP-Kameraspezialisten Axis Communications stammt. Sie nimmt mit einer Brennweite von 2,9 Millimeter und Blende F2.0 auf. Der Bildwinkel horizontal ist mit 84 Grad, vertikal mit 48 Grad angegeben. LED-Beleuchtungsring und Zusatzkamera sind optional erhältlich.

Nach der Installation kann der Nutzer den Ruf auf seinem mobilen Gerät entgegennehmen, mit dem Besucher sprechen und ihm die Haustür öffnen. Das funktioniert nicht nur im Haus, sondern via Router auch von unterwegs. Der Komfort hat allerdings seinen Preis: Telecom Behnke verkauft Myintercom an Privatleute über den Elektronikhändler Conrad derzeit für 1799 Euro.

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