Foto-Tool ACDSee liegt in Version 16 vor

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Das vielen als Werkzeug für die Bildverwaltung bekannte Programm ACDSee ist nun auch in der deutschen Sprachversion in der 16ten Auflage verfügbar. Es hat inzwischen vielfältige Funktionen für die Bildbearbeitung an Bord. Bei den Verwaltungsfunktionen wurde erneut an einigen Stellschrauben gedreht.

ACDSee 16 steht nun auch in zur Verfügung. Die Software kann entweder als Download über www.software-choice.com oder im Fachhandel als-Boxversion zum empfohlenen Verkaufspreis von 59,99 Euro erworben werden. Neben vielfältigen Möglichkeiten zur Verwaltung von Bildern – inzwischen natürlich auch mit Cloud- und Social-Network-Anbindung bringt die Software inzwischen auch umfassende Funktionen zur Bildbearbeitung mit.

Doug Vanderkerkhove, Gründer und CEO von ACD Systems hebt als Neuerungen, die ihm besonders wichtig sind, die Möglichkeit des direkten Uploads auf Facebook, die Reverse Geocoding genannte Funktion und eben neue Bearbeitungswerkzeuge hervor. Damit warte ACDsee nun mit Zusatzfunktionen auf, die mit keinem Produkt in dieser Preisklasse vergleich bar seien.

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Ansicht der Bearbeitungswerkzeuge in ACDSee 16 (Screenshot: ACD Systems).

Der jetzt integrierte Facebook Uploader soll das Hochladen von Fotos aus ACDSee heraus zu Facebook vereinfachen. Mit ihm lasen sich neue Alben erstellen als auch Fotos zu bereits vorhandenen Alben hinzufügen. Auch das Einfügen von Ortsangaben und Beschreibungen ist möglich und die Angaben und Einstellungen zur Privatsphäre lassen sich ebenfalls festlegen.

Mit dem Begriff Reverse Geocoding bezeichnet ACDsee die Option, durch Auswahl eines Pins auf der Karte in ACDSee automatisch Orte in die entsprechenden IPTC-Felder einzutragen. Mit abgespeichert werden dabei Längen-und Breitengrad, die nächstgelegene Adresse, Ort oder lesbarer Namenssuchbereich.

Zu den hinzugekommenen Bearbeitungswerkzeugen zählt ein Objektiv-Unschärfefilter für den sogenannten Bokeh-Effekt und ein Gradient-Tool. Damit lässt sich ein Gradient auf jeglichen Bearbeitungseffekt anwenden, was laut Anbieter besonders bei Bildern hilfreich ist, die nicht gleichmäßig ausgeleuchtet sind oder eine Feinabstimmung in ausgewählten Bereichen erfordern. Eine weitere Neuerung ist die Simulation des Tilt-Shift-Effekts, um ein Foto in ein maßstabsgetreues Miniaturmodell zu transformieren.

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Auch die Verwaltungsoptionen wurden für ACDSee 16 ausgebaut (Screenshot: ACD Systems).

Die Info-Palette bietet während der Verwaltung, Anzeige und Bearbeitung von Fotos Zugang zu wichtigen Aufnahmedaten, indem sie diese neben jedem Foto anzeigt. Zu den Informationen gehören auch solche über Weißabgleich, Belichtungsmessung, Belichtungsprogramm und ob der Blitz ausgelöst wurde sowie zu ISO, Blende, Verschlusszeit, Belichtungskorrektur, Brennweite und anderem.

Zu hell oder zu dunkel geratene Fotos lassen sich mit dem Belichtungswerkzeug und unter Verwendung der patentierten ACDSee Lighting und Contrast Enhancement-Technologie (LCE) retten. Schatten und Highlights werden mit einem Klick reduziert oder über einzelne Regler zur Feinabstimmung angepasst. Änderungen von Tonumfang, Weißabgleich und Farbbalance der Fotos sind ebenfalls leicht möglich.

Bei seinen ursprünglichen Stärken, der Bildverwaltung, hat der Anbieter ebenfalls noch einmal nachgebessert. So lassen sich nun hierarchische Keywords hinzufügen und Fotos bewerten sowie Bilder markieren und mit farbigen Etiketten ausweisen. Dazugekommen ist zudem eine Funktion, um alle Informationen zur weiteren Bearbeitung oder zur gemeinsamen Verwendung zusammenzufassen. Flottere Arbeitsabläufe verspricht der Anbieter Nutzern durch Organisation von Fotos beim Import von einer Kamera oder einem Speichergerät. Und Suche sowie Bildanzeige seien ebenfalls leistungsfähige geworden.

Aus ACDSee 16 lassen sich Bilder zudem als Sicherungskopie auf die ACDSee Cloud hochladen und von dort auch später noch per E-Mail, Facebook und Twitter weitergeben. Jeder ACDSee Online-Account beinhaltet 10 GByte Speicherplatz. Ein Speicher-Upgrade ist möglich.

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