1&1 führt Schlafmodus und neue Tarife für Server-Hosting ein

CloudNetzwerkeServer

Der “Dynamic Cloud Server” des Montabaurer Internet-Unternehmens soll nun noch filigraner konfigurierbar sein und im laufenden Betrieb umgestellt werden können. Die Rechnung passt sich den ausgewählten Komponenten an. Wer keine Zugriffsspitzen sieht, kann die Komponenten CPU, RAM oder Plattenkapazität stündlich herunterschrauben – oder in den anfänglich kostenfreien “Sleep Mode” versetzen.

1&;1 passt seinen Hosting-Service Dynamic Cloud Server den stetig wechselnden Anforderungen an. Das auf der Virtualisierungsplattform Xen beruhende System liefert dedizierte Hardware und Root-Zugriff – und virtualisiert dennoch die Nutzung und Kostenabrechnung.

Das neue Cloud-Server Paket für Gewerbetreibende ist ab 3 Cent pro Stunde mit dynamisch anpassbaren Ressourcen erhältlich. Prozessor-Kerne (vCore), RAM (in einstellbaren GByte) und Festplattenplatz (auch in GBytes) lassen sich zunächst individuell einstellen. Abgerechnet wird pro Stunde. Ist eine Komponente “eingeschläfert”, wird so lange auch die Nutzungsgebühr eingefroren.

Eine Kernfunktion ist der “Sleep Mode” im FLEX-Paket, der CPU- und RAM-Ressourcen einfriert, während die Daten weiterhin  gespeichert werden. Als Startangebot ist diese Option für die nächsten sechs Monate kostenlos. Danach kostet der Sleep Mode einen Cent pro 100 GByte gesichertem Festplattenplatz pro Stunde.

1&1 Dynamic Cloud Server
1&1 dynamisiert sein Server-Hosting weiter. Der “Sleep Mode” schläfert Power und Kosten nicht genutzter Komponenten ein, während Daten bewahrt werden (Bild: 1&1).

Insbesondere für Neukunden, die ihren Bedarf noch nicht einschätzen können oder für Unternehmen mit ständig wechselnden Anforderungen hat 1&1 sein Angebot dynamisiert. So soll der Nutzer nur die Ressourcen bezahlen, die er wirklich nutzt. Die Grundeinstellungen lassen sich per Online-Schieberegler skalieren: 1 bis 8 vCores kosten einen Cent pro genutzem vCore pro Stunde, 1 bis 32 GByte RAM ebenfalls 1 Cent pro GByte pro Stunde, 100 bis 800 GByte Festplattenplatz wiederum 1 Cent pro 100 GByte pro Stunde.

Up- und Downgrades sind in fünf Minuten erledigt, Grundgebühren oder Einrichtunspauschalen fallen nicht an. Wie viel nun wirklich gebraucht und abgerechnet wurde, zeigt das System stündlich neu an. Kündigungen einzelner Ressourcen sind jede Stunde möglich.

Das Flex-Paket wird nur nach Nutzung abgerechnet. Für bestimmte Ressourcen-Zusammenstellungen bestehen noch günstigere “Flatrates”: Das Minimalpaket (genannt PRO) kostet 9,99 Euro im Monat.

Das Angebot des Dynamic Cloud Servers spricht auch technisch versierte Nutzer an, die über Root-Zugriff auf alle Komponenten Zugriff haben wollen. Die Server werden in Konfigurationen mit Linux (Standard/Business) und Windows (Web/Standard – 2008 oder 2012)  angeboten. Die Installation erfolgt automatisch. Alle Server bieten vollen Root-Zugriff, unbegrenzten Traffic, Snapshot-Backups, Parallels Plesk 11 und jeweils bis zu 30 Euro Startguthaben.

Tipp: Sind Sie ein Fachmann in Sachen Cloud Computing? Testen Sie Ihr Wissen – mit dem Quiz auf silicon.de.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen