PC-Markt enttäuscht Erwartungen der Experten

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zahlen-analyse (Bild: Shutterstock / Denphumi)

Die Marktforscher von IDC denken darüber nach, ihre Prognose für den weltweiten PC-Markt für 2013 erneut nach unten zu korrigieren. Derzeit gehen die Analysten von einem Minus von 7,8 Prozent aus. Allerdings hat sich die im April abzeichnende Erholung inzwischen als trügerische Hoffung herausgestellt.

Der PC-Markt hat sich im Mai schlechter entwickelt als von den Marktforschern von IDC erwartet. Besonders in Lateinamerika, Europa, dem Nahen Osten und Afrika wurden weniger Rechner abgesetzt als prognostiziert. Lichtblicke kommen nur aus Indien und Großbritannien.

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Entwicklung des PC-Marktes in ausgewählten Ländern im ersten Halbjahr 2013. Schwarz bezeichnet China und Indien, Blau Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Türkei, Rot Brasilien und Mexico (Bild: IDC).

IDC will inzwischen nicht mehr ausschließen, dass es aufgrund der nun vorliegenden Zahlen für Mai seine Prognosen für das laufende zweite Quartal sowie das Kalenderjahr 2013 nach unten korrigiert. Im Mai waren die Marktforscher davon ausgegangen, dass der PC-Markt zwischen April und Juni um 11,7 Prozent schrumpfen wird. Für das gesamte Jahr soll das Minus 7,8 Prozent betragen.

“Die Mai-Zahlen zeigen eher sich verschlechternde Bedingungen als eine Besserung, und der Markt wird wahrscheinlich hinter den Voraussagen zurückbleiben”, sagte IDC-Analyst Loren Loverde. Insgesamt seien IDCs Erwartungen an das zweite Quartal nicht sehr hoch. “Wir rechnen aber immer noch mit einer Entspannung in der zweiten Jahreshälfte, wenn neue Produkte auf den Markt kommen.”

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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