Tech-Ausflugstipp: die lange Nacht der Robotik

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Die Lange Nacht der Robotik der Universität Heidelberg am 5. Juli richtet sich an alle Technik- und Roboter-Fans. Einen besonderen Schwerpunkt legt das Veranstaltungsprogramm allerdings auf Angebote für Kinder und Jugendliche.

Das Interdisziplinäre Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (IWR) der Universität Heidelberg stellt am 5. Juli im Rahmen einer Langen Nacht der Robotik seine Aktivitäten auf dem Gebiet der Robotertechnik vor. Dabei werden von 18 bis 24 Uhr im Universitätsgebäude Im Neuenheimer Feld 252 vor allem unterschiedliche Roboter in Aktion präsentiert.

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Das Interdisziplinäre Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (IWR) der Universität Heidelberg stellt am 5. Juli im Rahmen einer Langen Nacht der Robotik seine Aktivitäten vor (Screenshot: ITespresso).

Auf dem Veranstaltungsprogramm, das insbesondere auch Kinder und Jugendliche ansprechen soll, stehen neben interaktiven Robotikvorführungen auch Vorträge, eine Vorlesung der Kinder-Uni, Workshops sowie ein Roboterwettbewerb.

An Technikfans im Alter von zehn bis 15 Jahren wendet sich der Konstruktions- und Programmierwettbewerb HDLegoLiga: Teams müssen vor Ort gestellte Aufgaben lösen und können damit ihre Kreativität unter Beweis stellen. Im LEGO Mindstorms Workshop erhalten Anfänger eine Einführung in die Konstruktion eines fahrbaren Roboters und lernen, seine Funktionen am Computer zu programmieren.

Auch ein Roboter-Bastelworkshop und ein Malwettbewerb werden angeboten. Und wie die Baukästen der Lego-Serie im Unterricht eingesetzt werden können, wird im Rahmen einer gesonderten Schulung für Lehrkräfte vermittelt.

Grundsätzlich wendet sich die Veranstaltung, zu der der Eintritt frei ist, an alle Technik- und Roboter-Fans. Sie erhalten Einblick in das Robotiklabor des IWR, in dem Studierende jedes Semester eigene Projekte auf dem Gebiet der Roboterentwicklung bearbeiten. Ergebnis sind zum Beispiel Schlangenroboter, Roboterspielautomaten und Roboter, die musizieren oder Ostereier bemalen.

Und während die lieben Kleinen im Workshop nebenan ihren ersten Terminator zusammenstöpseln, können die Erziehungsberechtigten in den zwischen 18 Uhr 30 und 22 Uhr 30 Uhr stündlich stattfinden Vorträgen und Vorlesungen Einblicke in den Stand der Robotikforschung erhalten und sich zum Beispiel zu neuen Entwicklungen in der Prothetik informieren.

Detaillierte Informationen zum Programm erhalten Interessierte auf der Veranstaltunsgwebsite. Die sollte auf alle Fälle auch besuchen, wer an den Workshops und dem Roboterwettbewerb teilnehmen möchte: Denn dafür ist eine bis zum 3. Juli mögliche Anmeldung erforderlich.

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