Sony zeigt Xperia Z Ultra mit 6,4 Zoll großem Full-HD-Display

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Das Android-Phablet ist mit einer 2,2 GHz schnellen Snapdragon-800-CPU, 2 GByte RAM und 16 GByte erweiterbarem Speicher ausgerüstet. Es bringt außerdem LTE und eine 8-Megapixel-Kamera mit. Der Preis des nach IP55/58 gegen Staub und Wasser geschützten Geräts liegt ohne Vertrag bei 679 Euro.

Sony hat mit dem Xperia Z Ultra ein sogenanntes Phablet – eine Zwischending aus Smartphone und Tablet – angekündigt. Es zeichnet sich durch ein 6,4 Zoll großes Full-HD-Display aus. Angetrieben wird es von Qualcomms CPU Snapdragon 800 mit vier Kernen und 2,2 GHz Takt. Der CPU stehen 2 GByte Arbeitsspeicher zur Seite. Der 16 GByte große interne Speicher kann per MicroSD-Karte um bis zu 64 GByte erweitert werden.

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Sonys Android-Phablet Xperia Z Ultra kommt mit 6,4-Zoll-Display im dritten Quartal für 679 Euro in den Handel (Bild: Sony).

Der kratzfeste Triluminos-Bildschirm des Xperia Z Ultra löst 1920 mal 1080 Bildpunkte auf. Sony verspricht eine gute Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung. Die Pixeldichte liegt mit 342 ppi deutlich unter der des Xperia Z, das mit seinem 5-Zoll-Screen bei gleicher Auflösung auf 443 ppi kommt. Das Sony-Phablet übertrifft aber immer noch die 326 ppi des iPhone 5 mit 4-Zoll-Display. Bedienen lässt es sich wie Samsungs Galaxy-Note-Modelle mit den Fingern oder einem mitgelieferten Stylus.

Das Ultra ist wie von den Vertreter der Xperia-Z-Reihe gewohnt, gegen Staub und Wasser geschützt: Die Zertifizierung nach IP55/58 garantiert Schutz gegen dauerndes Untertauchen (in bis zu 1,5 Metern Tiefe für maximal 30 Minuten) und gegen Strahlwasser aus beliebigem Winkel. Das Design übernimmt das Phablet ebenfalls von seinen Geschwistermodellen.

Bei der Kamera verbaut Sony statt dem 13-Megapixel-Modell des Smartphones in seinem Phablet ebenso wie im Xperia Tablet Z eine 8-Megapixel-Kamera mit Exmor-RS-Sensor. Mit ihr sind aber auch High-Dynamic-Range-Aufnahmen (HDR) zur detailreichen Wiedergabe großer Helligkeitsunterschiede möglich, etwa bei starkem Gegenlicht. Dank Schnellstartfunktion soll es aus dem Standby bis zum fertigen Foto nur eine Sekunde dauern. Videoaufzeichnung ist mit bis zu 1080p möglich. Für Videotelefonie steht eine 2-Megapixel-Webcam in der Vorderseite zur Verfügung.

Außer GSM, GPRS, EDGE und UMTS mit HSPA+ unterstützt das Xperia Z Ultra auch LTE. WLAN, Bluetooth 4.0, NFC, aGPS und DLNA sind ebenfalls an Bord. Eine MHL-Schnittstelle erlaubt das Streamen von Multimedia-Inhalten an kompatible Fernseher. In Kombination mit den neuesten Sony-TVs ist dies mittels der Funktion “One Touch” auch über NFC möglich. Als Betriebssystem kommt Android 4.2 zum Einsatz. Nutzer haben Zugriff auf das Sony Entertainment Network mit Diensten für Musik, Foto und Video.

Das Sony-Phablet misst 17,9 mal 9,2 mal 0,65 Zentimeter und wiegt 212 Gramm. Die Laufzeit des 3000-mAh-Akkus gibt der Hersteller mit bis zu 14 Stunden Gesprächsdauer und maximal 790 Stunden Standby an. Bei Musikwiedergabe reicht eine Akkuladung bis zu 120 Stunden, bei Videowiedergabe höchstens 7,5 Stunden.

Das Xperia Z Ultra soll im Lauf des dritten Quartals in den Farbvarianten Schwarz, Weiß und Violett in den Handel kommen. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 679 Euro. Als Zubehör bietet Sony ab dem dritten Quartal die Ladestation DK30 für 35 Euro, das Bluetooth-Headset SBH52 für 89 Euro und die Smartwatch 2 SW2 für 199 Euro an.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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