Acer baut wieder Desktop-PCs

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Acer TC-105

Trotz des Trends zu mobilen Werkzeugen hält Acer treu am traditionellen Schreibtisch-PC fest. Der Produzent liefert mit den Rechnern Aspire TC-100 und Aspire TC-105 moderne Technik im alten Gewand. Im Innern ticken aktuelle AMD-Prozessoren.

Acer hat die Büro-PCs Aspire TC-100 und Aspire TC-105 vorgestellt, mit denen der PC-Produzent gleichzeitig das Arbeitsumfeld und den Heimnetzwerkbereich abdecken möchte. Er stattet sie dazu standardmäßig mit Multimediafähigkeiten und Windows 8 aus. Auf Wunsch ist aber auch eine Version mit FreeDOS erhältlich, was hilft, dann selbst andere Systeme je nach Firmenumgebung zu installieren.

Acer Aspire TC-105
Acers Desktop-Rechner der Serien Aspire-TC-100 und TC-105 sind Mini-Tower mit aktuellen AMD-APUs (Bild: Acer).

Die Rechner sind mit den APUs von AMD ausgestattet, die CPU und frühere Chipsätze im gleichen Halbleiter vereinen. Welcher der AMD-Prozessoren im System steckt, wählt der Händler aus, und so sind von beiden Rechnertypen viele unterschiedliche Varianten erhältlich. In den Systemen der Reihe Aspire TC-105 kann es bis zum AMD-A8-5500-Quadcore-Chip hinaufgehen, in den TC-100-Computern reicht es bis zu den A4- und E1-APUs.

Auch bei der Ausstattung mit Arbeitsspeicher sind viele Varianten denkbar. Beide Aspire-Rechnerreihen können mit bis zu 16 GByte DDR3-RAM ausgestattet werden. Als Grafikerweiterung sind je nach Modell mal dedizierte Nvidia-, mal Radeon-Lösungen mit eigenem Video-RAM möglich.

Im TC-100 ist in der Regel eine 500-GByte-Festplatte mit 7200 U/min verbaut; optional sind bis bis zu einem TByte möglich. Im TC-105 können S-ATA-Platten mit bis zu 2 TByte Kapazität integriert werden.

Der TC-100 bringt als Schnittstellen SD-Kartenleser, zwei USB-3.0-Ports, sechs USB-2.0-Anschlüsse, PS/2-Interfaces, VGA, HDMI oder DVI (je Grafikkarte) mit. Der TC-105 unterscheidet sich vor allem bei USB-Angebot: Er hat vier USB-3.0-Anschlüsse und sechs USB-2.0-Ports. Zusätzlich bietet er vier I/O-Erweiterungsslots.

Beide Acer Aspire PC-Serien kommen über einen Gigabit-Ethernet-Anschluss ins LAN, optional ist WLAN (802.11 b/g/n) eingebaut. Acers App “Always Connect” sorgt dafür, dass der Nutzer immer mit seinem favorisierten Zugangspunkt verbunden ist. So empfängt er auch im Ruhemodus Nachrichten, um diese sofort lesen und beantworten zu können, wenn das Gerät wieder aktiviert wird.

Die PCs sind 180 Millimeter (Breite) mal 401,8 Millimeter (Tiefe) mal 379 Millimeter (Höhe) groß und verbrauchen damit ein Drittel des Platzes herkömmlicher Schreibtisch-Rechenknechte. Auf der Oberseite hat Acer ein Fach für die Ablage von Kabeln oder kleinen externen Endgeräten integriert. Die Geräte im Minitower-Formfaktor sind ab August lieferbar. Die kleinste Variante der TC-100- und 105-Reihen kostet 499 Euro. Der Aspire XC-105, eine Art Light-Version mit FreeDOS, kostet 399 Euro.

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