LG will Serienfertigung biegsamer Smartphone-Displays aufnehmen

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lg-electronics-logo (Bild: LG)

Grundlage für die flexiblen Displays sind organische Leuchtdioden. Geplant ist der Beginn der Massenprdouktion noch im Laufe dieses Jahres. Allerdings lässt LG es langsam angehen: Die monatliche Kapazität beträgt zunächst bur 12.000 Stück.

LG will noch im Laufe dieses Jahres mit der Fertigung biegsamer Smartphone-Bildschirme aus organischen Leuchtdioden (OLEDs) beginnen. Laut Korea Times sollen erste Endgerätehersteller sie ab dem vierten Quartal verbauen können. Ein LG-Mitarbeiter hat dies auf Nachfrage von News.com bestätigt.

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“Wir haben die Entwicklung unserer ersten biegsamen Displays abgeschlossen. Wir werden mit der Massenproduktion im vierten Quartal beginnen und dabei Glasschneidetechniken der Generation 4.5 für OLED-Bildschirme einsetzen. Die angestrebte monatliche Kapazität beträgt 12.000 Stück”, sagte ein LG-Sprecher der koreanischen Zeitung.

Biegsame Displays sind nicht nur für Smartphones eine Alternative, sondern werden auch als wichtig für die Weiterentwicklung von Wearable Computing erachtet. LG Electronics, die Mutter von LG Display, hatte im April das Ziel ausgegeben, noch in diesem das erste biegsame Smartphone Jahr auf den Markt zu bringen.

Erfahrungen im Umgang mit dem Material hat LG beeits: Ende April hat der Hersteller erste, gebogene OLED-Fernseher auf den Markt gebracht. Und 2010 experimentierte der koreanische Konzern mit biegsamem E-Paper – allerdinsg auf anderer technsicher Grundlage.

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Zur CES in Las Vegas hatte im Januar auch Samsung ein biegsames Display vorgestellt (Bild: James Martin /CNET).

Mit der OLED-Technik sind dünnere, leichtere Bildschirme möglich als mit LCD-Technik. Ein biegsames Smartphone hat den Vorteil, bruchfest zu sein. Durch die Möglichkeit, sich zu verformen, könnten solche Geräte auch bequemer zu tragen sein – beispielsweise in einer hinteren Hosentasche.

Neben LG arbeiten etwa Apple, Nokia und Samsung an biegsamen Displays für Smartphones und Tablets. Der US-Glasspezialist Corning hat mit Willow Glass auch schon die passende Glasabdeckung im Angebot, der deutsche Wettbewerber Schott arbeitet noch daran.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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