Darauf achten Personalentscheider bei Xing-Profilen

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Xing Logo (Bild: Xing AG)

Das Business-Netzwerk hat jetzt die Ergebnisse einer Online-Umfrage unter 460 Personalentscheider aus dem deutschsprachigen Raum vorgelegt. Ein guter Lebenslauf alleine reicht demnach nicht mehr. Hilfreich sind ausgefallene Formulierungen und Berufsstationen im Profil.

Xing hat die Ergebnisse einer Online-Umfrage unter 460 Personalentscheider aus dem deutschsprachigen Raum veröffentlicht. Die Betreiber des Business-Netzwerkes wollen damit einerseits unterstreichen, dass die persönliche Darstellung in sozialen Netzwerken für Karriere und Berufssuche weiter an Bedeutung gewinnt, andererseits aber auch aufzeigen, wie sich die Anforderungen verändern.

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Xing hat jetzt die Ergebnisse einer Umfrage unter 460 Personalentscheidern aus dem deutschsprachigen Raum veröffentlicht (Grafik: Xing).

Der Umfrage zufolge ist das Profilbild nach wie vor das wichtige Kriterium für Recruiter, um sich einen ersten Eindruck von Bewerbern zu machen. Daher sollte man sich damit besondere Mühe geben. Die befragten empfehlen, auf Urlaubs- oder Freizeitbilder zu verzichten und sich nicht mit Piercings sowie sichtbaren Tattoos zu präsentieren. Gefragt sind über alle Branchen hinweg seriöse Aufnahmen, die Professionalität vermitteln.

Mit vermeintlich lustigen Profilbilder ist es ähnlich wie mit drolligen Motivkrawatten: Dem einen gefällt’s, dem anderen jedoch nicht: In der Umfrage raten 45 Prozent der befragten Personalentscheider davon ab. Und da wie gesagt das Profilbild schon bei vielen über die grundsätzliche Bereitschaft entscheidet, sich näher mit der Person zu befassen, sollte man damit nicht fast die Hälfte der Adressaten vergraulen.

Im weiteren Verlauf gilt es ebenfalls nicht witzig, aber gewitzt zu sein – empfehlen jedenfalls die Befragten. Den Personalentscheidern zufolge kann bei der Personalsuche ein feiner Unterschied im Xing-Profil eines Bewerbers ausschlaggebend sein. Nach Ansicht von 62 Prozent wirkt sich positiv aus, wenn im persönlichen Bereich unter “Ich biete” und “Ich suche” Nutzer “gewitzte” Formulierungen verwenden. 40 Prozent werten zudem die Nennung und Betonung ausgefallener Berufsstationen als positiven Hingucker.

Wer nicht mit solch einer Stationen dienen kann, hat die Möglichkeit, auf anderem Weg auf sich aufmerksam zu machen. 21 Prozent der Befragten halten etwa die Mitgliedschaft in einer ausgefallenen Gruppe für positiv. Über dieses Ergebnis freut sich der Auftraggeber der Umfrage sicher auch.

Zu den weiteren Ergebnissen der Umfrage gehört, dass beim Erstbesuch eines Profils 80 Prozent der Personalentscheider die aktuelle Position eines Mitglieds als besonders wichtig erachten. Etwas überraschend ist angesichts der gegensätzlichen Tipps in Karriereratgabern und Bewerberseminaren, dass nur 8 Prozent der befragten Recruiter besonders auf Auslands-Expertise achten. Und zum Schluss haben die Befragten noch einen kleinen Tipp speziell für Frauen auf Lager: 61 Prozent der Recruiter raten ihnen, bei der Aufnahme des Profilbildes nicht zu viel Schminke aufzutragen.

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