TI macht Schnellladetechnik für länger haltbare Akkus verfügbar

Mobile
ti-bq27351

Texas Instruments hat zwei Chipsätze für das Power Management vorgestellt. Sie sind mit der patentierten Schnellladetechnik MaxLife des Unternehmens ausgestattet. Sie soll nicht nur dafür sorgen, dass die Akkus deutlich schneller aufgeladen sind, sondern auch dafür, dass sie bis zu 30 Prozent länger halten.

Texas Instruments hat Chipsätze mit der patentierten Schnellladetechnik MaxLife vorgestellt. Es handelt sich um die Füllstandsanzeige-Bausteine bq27530 und bq27531 sowie die Akkulade-Chips bq2416x und bq2419x. Im Zusammenspiel sollen sie für bessere Akku-Performance sorgen.

ti-bq27351
Die Chipsätze von Texas Instrumente mit der Ladetechnik MaxLife sollen die Lebensdauer von Akkus bis zum 30 Prozent erhöhen (Bild: Texas Instruments).

Anwendern verspricht Texas Instruments deutlich kürzere Ladezeiten sowie eine längere Lebensdauer des Akkus. Der Hersteller verweist auf Labortests, wonach mit MaxLife aufgeladene Akkus bis zu 30 Prozent länger halten.

Der Chipsatz aus bq27530 und bq24160 ist für einen Ladestrom von 2,5 A ausgelegt, der Chipsatz aus bq27531 und bq24192 für 4,5 A. Das Batteriemanagement-System reduziert für Gerätehersteller den Aufwand, den sie mit Software treiben müssen, verbessert das Wärmemanagement und liefert genauere Informationen zur tatsächlich noch verbleibenden Akkuleistung.

Außerdem erklärt TI, bekämen Produktdesigner die Möglichkeit, den Lade-Algorithmus an unterschiedliche Plattformen sowie kapazitätsstärkere Akkus anzupassen. Um die zu erproben, steht ihnen ein Evaluierungs-Kit zur Verfügung Dieses besteht aus der Füllstandsanzeige bq27531, die mit dem Ladebaustein bq24192 direkt über ein I2C-Interface kommuniziert. Die Eingangsspannung dafür kann zwischen 4,2 V und 10 V liegen.

Die Bausteine für die Füllstandanzeige messen 2 mal 1 Millimeter und sind 0,65 Millimeter stark. Die Lademodule messen 4 mal 4 Millimeter (4,5 A) respektive 2,8 mal 2,8 Millimeter (2,5 A). Damit sind sie also bestens für mobile Geräte geeignet. Sie kosten bei Abnahme von 1000 Stück zwischen 2 und 2,5 Dollar. Im Augenblick werden sie an Gerätehersteller ausgeliefert. Welche Anbieter sie wann in ihren Produkten verbauen ist noch offen.

Tipp: Wie gut kennen Sie sich mit Prozessoren aus? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit dem Quiz auf silicon.de.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen