Smarter Koffer: Bag2Go lässt sich per Smartphone nachverfolgen

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Bei dem “smarten Koffer” handelt es sich um eine gemeinsame Entwicklung von Airbus, T-Systems und Rimowa. Er lässt sich über eine Smartphone-App mit Reisedaten versorgen. Besitzer und Fluggesellschaft können während der Reise übers Smartphone den Standort des Koffers abfragen.

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Bag2Go wird kommende Woche auf der 50. Internationalen Airshow Paris vorgestellt (Bild: T-Systems).

Airbus, Rimowa und T-Systems werden am 19. Juni während der 50. Internationalen Airshow Paris in Le Bourget den Prototypen des intelligenten Koffers vorstellen. Ihn können Fluggäste allein auf Reisen schicken. Der Flugzeugbauer, der Gepäckspezialist und der IT-Dienstleister wollen damit das Fliegen mit schwerem Gepäck komfortabler machen.

Der Koffer ist dazu mit einem Funk- und Softwaremodul sowie einem Display ausgestattet. Der Nutzer gibt über eine Smartphone-App die relevanten Flugdaten ein und überträgt sie an die Fluggesellschaft. Die generiert daraus einen Barcode und sendet den auf das Display des Gepäckstücks. Über diesen Barcode lässt sich der Koffer eindeutig identifizieren, dem Fluggast zuordnen, einchecken und an die Zieladresse schicken.

Mit Barcaode auf dem Display geht Bag2Go alleine auf Reisen (Bild: T-Systems).
Mit Barcode auf dem Display geht Bag2Go alleine auf Reisen (Bild: T-Systems).

Der für jeden Flug separat erstellte Barcode enthält beispielsweise Informationen zum Gewicht und Besitzer sowie die Flugdaten. Damit kann der Koffer unabhängig von seinem Besitzer auf Reisen gehen und seinen Weg zum Zielort finden. Laut den Projektpartnern soll das sogar funktionieren, wenn Flugpläne geändert werden, Verspätungen auftreten oder Anschlussflüge verpasst werden.

Besitzer und Fluggesellschaft können – außer während des Flugs – jederzeit die Position des Gepäckstücks bestimmen. Das System registriert auch, wenn ein Koffer auf seiner Reise geöffnet wird und informiert den Besitzer über Zeitpunkt und Ort.

Für Fluggäste soll Bag2Go Wartezeiten beim Check-in und nach der Ankunft deutlich verringern. Fluggesellschaften verspricht das Projekt niedrigere Kosten für das Gepäckhandling und durch weniger verlorenes Gepäck. Die Initiatoren des Projekts können sich neben dem Verkauf des wahrscheinlich nicht ganz billigen Superkoffers auch dessen Vermietung vorstellen.

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