Oracle stellt Java Platform Enterprise Edition 7 bereit

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Java Logo (Grafik: Oracle)

Sie unterstützt nun HTML5 und bringt Verbindungen mit Websockets und Datenaustausch per JSON. Oracle hat auch zahlreiche APIs vereinfacht. Es ist die erste, komplett von Oracle verantwortete Ausgabe.

Oracle hat die Version sieben der Java Platform Enterprise Edition zum Download bereitgestellt.
Java EE 6 war im Dezember 2009 veröffentlicht worden. Damals betreute Java noch Sun Microsystems, dessen Übernahme durch Oracle aber schon im Gange war. Damit ist Java Platform Enterprise Edition 7 die erste komplett von Oracle gelieferte Ausgabe.

An Neuerungen bietet sie die Unterstützung für HTML5 und verwandte neue Webstandards – etwa Websockets. Daduch wird verzögerungsarme, bidirektionale Kommunikation zwischen Clients und Servern, Datenaustausch mit JSON und durch RESTful Web Services auch Support für eine größere Anzahl gleichzeitiger Nutzer als bisher möglich.

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Einfachere APIs sollen die Produktivität von Java-Entwicklern in Firmen erhöhen. Außerdem lassen sich Aufgaben nun in Containerdienste auslagern. Boilerplate-Code reduziert Java EE 7 durch Dependency Injection und Standardressourcen. Ausgeweitet wird der Einsatz von Anmerkungen, erhöht die Portierbarkeit von Apps durch den Standard-Client RESTful Web Services .

Nach eigenen Angaben hat Oracle auch bei Leistung und Skalierbarkeit an den Stellschrauben gedreht. Batch-Jobs lassen sich nun in “leicht abzuarbeitende Blöcke” aufteilen, und Anwendungen können mit Online Transaction Processing (OLTP) gleichbleibende Performance nutzen.

Änderungen an Java Message Service (JMS) 2.0 sollen die Handhabbarkeit durch Anmerkungen, Kontexte und Dependency Injection Beans verbessern. Der benötigte Code, um Nachrichten zu senden und zu empfangen, reduziert sich laut Oracle beträchtlich.

Übersichten mit allen Änderungen und Download-Hinweisen finden sich auf den Java-Seiten von Oracle. Die Entwicklungsumgebung Netbeans unterstützt Java EE 7 mit Version 7.3.1, ebenso wie die jüngsten Builds von Eclipse Kepler.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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