Software Noobs soll Raspberry Pi Einsteigern zugänglich machen

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Das englische Wort “Noobs” bedeutet Anfänger, steht in diesem Fall aber als Abkürzung für “New Out of Box Software”. Wie der Name schon vermuten lässt, soll Noobs Hürden für die Beschäftigung mit dem Raspberry Pi abbauen. Die Software erlaubt die Wahl zwischen mehreren Betriebssystemen.

Für den Raspberry Pi steht jetzt die Einsteigersoftware “Noobs” zur Verfügung. Noobs steht für “New Out of Box Software”, ist aber gleichzeitig auch ein englisches Wort für “Anfänger”. Ziel des Programms ist es, den kleinen Linux-Rechner für Laien und neue Nutzer leichter bedienbar zu machen.

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Wie die Raspberry Pi Foundation in einem Blogbeitrag erklärt, können man zwar viel lernen, wenn man überwinde – manche Menschen würden durch zu hohe und viele Hürden aber auch vom Lernen abgeschreckt: “Und wir möchten nicht, dass die Leute ihren Raspberry Pi nach fünf Minuten voller Entsetzen beiseitelegen.”

Noobs ist demnach für die Inbetriebnahme des Mini-Rechners gedacht. Die Software lässt sich herunterladen, auf einer 2-GByte-SD-Karte speichern und entpacken. Der Anwender kann unter anderem das zu installierende Betriebssystem wählen.

“Wenn Sie das erste Mal booten, bekommen Sie ein Menü zu sehen, mit dem Sie eines von mehreren Betriebssystemen im freien Bereich der Karte installieren können. Das heißt, dass Sie den Pi mit einem normalen Betriebssystem wie Raspbian booten können oder mit einem mehr für Medien ausgelegten OS wie RaspBMC.”

Noobs verbleibt auf der SD-Card, die der Raspberry Pi als Speichermedium nutzt. Es bietet eine Wiederherstellungsfunktion für den Notfall und ermöglicht auch den Umstieg auf ein anderes Betriebssystem. Die Funktion von Noobs und die Einrichtung des Pi allgemein erklärt ein Video.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

Bildergalerie: Gehäuse für den Raspberry Pi

Boxen für den Raspberry Pi

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Boxen für den Raspberry Pi
Der Mini-Computer Raspberry Pi hat die Herzen der Technologiefans im Sturm erobert: Die erste Charge war binnen Minuten ausverkauft. Für alle, die einen der Linux-basierenden Computer, erhalten hatten, stellte sich bald die Frage, worin er denn am besten aufgehoben sei - denn der Raspberry Pi kommt ohne Gehäuse. Zum Glück ist die Nutzergemeinde um Antworten nicht verlegen: Die Fans dachten sich Gehäuse für den Mini-Rechner aus und verkaufen sie teilweise auch - eine Entwicklung, die die Raspberry Pi Foundation unterstützt. "Wir glauben, dass die Welt vom Unternehmungsgeist angetrieben wird und hoffen, dass aus all diesen kleinen Gehäusen einmal etwas großes entsteht", sagt Liz Upton von der Stiftung. Der hier abgebildete Pibow wiegt 92 Gramm und besteht aus sieben knallbunten Acryltafeln, die zusammengesteckt werden können. Er wird in Sheffield hergestellt. Ein Teil der Einnahmen fließt an die Raspberry Pi Foundation (Bild: Pibow).

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