Nokia Lumia 925 jetzt in Deutschland verfügbar

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Mit dem Verkauf des Lumia 925 hat Nokia jetzt als erstem Land weltweit in Deutschland begonnen. Das LTE-Smartphone ist unter anderem bei der Deutschen Telekom, O2, Vodafone, Mobilcom Debitel, 1&1 sowie bei Media Markt und Saturn verfügbar. Zum Termin der Markteinführung in Österreich und der Schweiz macht das Unternehmen noch keine Angaben.

Nokia hat mit dem Verkauf des LTE-Smartphones Lumia 925 begonnen. Für den weltweiten Verkaufsstart haben sich die Finnen diesmal Deutschland ausgesucht. Wann das Windows-8-Gerät in anderen Ländern, insbesondere in Österreich und der Schweiz, erhältlich ist, will das Unternehmen dann zeitnah vor der Verfügbarkeit bekannt geben.

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Weltweit ab sofort zuerst in Deutschland erhältlich: Nokias LTE-Smartphone Lumia 925 (Bild: Nokia).

Das Lumia 925 wird vertragsfrei ab 599 Euro angeboten. Als Vertriebspartner nennt Nokia die Deutsche Telekom, O2, Vodafone, Mobilcom Debitel, 1&1 sowie Media Markt und Saturn. Mit Vertrag ist es zum Beispiel bei Vodafone im Tarif Red M für eine Einmalzahlung von 79,90 plus Anschlusspreis von 29,99 Euro und monatliche Kosten von 53,99 Euro erhältlich. Dabei handelt es sich um die exklusiv bei Vodafone erhältliche Version des Lumia 925 mit 32 GByte internem Speicher.

Bei dem Preis empfiehlt der Provider den Tarif Vodafone Red M, der bei Online-Buchung monatlich noch einmal 53,99 kostet. O2 empfiehlt den Tarif O2 Blue All-in M. Dabei fallen für das Lumia 925 mit 16 GByte internem Speicher monatlich 44,49 Euro an, Darin sind bereits 22,50 Euro für die Ratenzahlung fürs Smartphone enthalten.

Das Lumia 925 läuft wie bei Lumia-Geräten üblich mit Windows Phone 8. Auch beim Design hält Nokia am typischen Lumia-Look fest, allerdings ist im Gegensatz zu bisherigen Geräten der Rahmen aus Aluminium gefertigt. Er dient der Verstärkung des Gehäuses und gleichzeitig als Antenne.

Das Lumia 925 kommt im Juni in Schwarz, Weiß und Grau in den Handel. Die Rückseite des Smartphones besteht aus Polycarbonat. Das Gerät misst 129 mal 70,6 Millimeter und ist damit ähnlich groß wie das Lumia 920. Mit einer Stärke von 8,5 Millimeter ist es aber ein ganzes Stück dünner geworden.

Das Lumia 925 bietet wie üblich GSM, UMTS samt Datenturbo HSDPA mit bis zu 42,2 MBit/s, Bluetooth (3.0), WLAN (802.11a/b/g/n) und NFC. Außerdem unterstützt es LTE (Kategorie 3 mit bis zu 100 MBit/s Downloadraten). Es funkt auf den Frequenzbändern 800 MHZ, 900 MHz, 1800 MHz, 2100 MHz und 2600 MHz. Damit ist das Lumia 925 auch gut für den deutschen Markt geeignet und deckt alle von deutschen Netzbetreibern genutzten LTE-Frequenzen ab.

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Nokia setzt beim Display des Lumia 925 auf AMOLED-Technologie. Die Anzeige ist 4,5 Zoll groß und bietet eine WXGA-Auflösung von 1280 mal 768 Pixeln sowie eine Pixeldichte von rund 332 ppi (Bild: Nokia).

Wie schon beim Lumia 928 setzt Nokia auch beim Display des Lumia 925 auf AMOLED-Technologie. Die Anzeige ist 4,5 Zoll groß und verfügt über eine WXGA-Auflösung von 1280 mal 768 Pixeln sowie eine Pixeldichte von rund 332 ppi.

Angetrieben wird das Smartphone von einem mit 1,5-GHz getakteten Dual-Core-Prozessor von Qualcomm (Snapdragon-S4 MSM8960) samt Andreno-225-Grafikeinheit. Ihm steht 1 GByte RAM zu Seite.

An Speicher hat Nokia 16 GByte verbaut. Zusätzlich gibt es 7 GByte Speicher bei Microsofts Cloud-Dienst SkyDrive. Auf einen microSD-Slot müssen Käufer allerdings verzichten. Exklusiv bei Vodafone gibt es allerdinsg auch die Lumia-925-Variante mit 32 GByte Speicher.

Der Akku mit einer Kapazität von 2000-mAh soll bis zu 18,3 Stunden Telefonie oder 6,6 Stunden Videos ermöglichen respektive 55 Stunden Musikhören erlauben. Er lässt sich wie beim Lumia 920 per Induktion mit Strom versorgen. Allerdings ist dazu eine spezielle Gehäuseschale erforderlich, die zusätzlich erworben werden muss.

Die 8,7-Megapixel-Kamera ähnelt der des Vorgängermodells. Sie besitzt ein Carl-Zeiss-Objektiv mit f/2.0 Blende, Nokias Kameratechnik PureView und ein echten optischen Bildstabilisator. Laut Nokia wurde jedoch die Linse verbessert, die in Kombination mit einer weiterentwickelten Bildverarbeitungssoftware klarere und schärfere Fotos mit weniger Bildrauschen ermöglichen soll. Allerdings verfügt das Lumia 925 nicht über einen echten Xenon-Blitz wie das Lumia 928, sondern lediglich eine Dual-Flash-LED.

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