Tech-Ausflugstipp: Wissenschaftsnacht der TU Berlin

Allgemein
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Am 8. Juni 2013 lädt die TU Berlin im Rahmen ihrer “Langen Nacht der Wissenschaften” wieder zu einem Streifzug durch Labore und wissenschaftliche Institute ein. Insgesamt stehen 300 Projekte auf dem Programm. ITespresso stellt aus der Fülle des Angebots die besten Veranstaltungen für IT-Interessierte vor.

Die TU Berlin im Rahmen ihrer “Langen Nacht der Wissenschaften” am Samstag, den 8. Juni von 16 bis 24 Uhr, dazu ein, die Arbeit der Universiät zu entdecken. Die Wissenschaftler haben sich dafür wieder rund 300-mal überlegt, wie sie ihr Fachgebiet und ihre Arbeit auch dem breiten Publikum möglichst anschaulich nahebringen können.

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Im Rahmen der langen Nacht der Wissenschaften zeigt die TU Berlin auch einen bionischen Roboterrüssel: Er soll nach dem Vorbild des Elefantenrüssels eine sichere Interaktion zwischen Mensch und Maschine gewährleisten (Bild: Pressestelle der TU Berlin/Ulrich Dahl).

So können sich Besucher im Rahmen des umfangreichen Programms diesmal auf ferne Planeten entführen lassen, die Sahara-Spinne kennenlernen oder sich über einen Multi-Organchip informieren.

Computer- und Roboterfans kommen dabei am ehesten ab 16 Uhr im Haus der Elektrotechnik und Informatik www.lndw.tu-berlin.de/programm/haus-der-elektrotechnik-und-informatik/ am Einsteinufer 17 auf ihre Kosten (Campuszugang über Straße des 17. Juni 136). Sie können dort mehrere Modelle steuern: darunter einen Roboter mit Händen aus besonders weichem Material für besseres Greifen oder einen Staubsaugerroboter als mobile Plattform für WLAN-Signale.

Außerdem gibt es einen vielversprechenden Wettkampf “Mensch gegen Maschine” sowie einen Display-Tisch “Tentabel”, an dem Besucher elektronische Musik komponieren und die eigenen Klänge “malen” können. Das kann man sich wahrscheinlich so ähnlich vorstellen, wie die am Rande einer Intel-Veranstaltung im März auf der CeBIT gezeigte “Touch-DJ-Station”. Einen kurzen Film davon gibt es auf der Facebook-Fanpage von ITespresso.

Im Rahmen der Veranstaltung lädt zudem der Chaos Computer Club zum Spielen und Programmieren am C64 ein. Zudem versprechen die Veranstalter, Skurriles zu Facebook zu verraten und aufzudecken, was online mit privaten Daten passieren kann.

Im Rahmen des “Sommernachtssalon” geht es zudem um “Liebe, Ruhm und Gewalt in der digitalen Welt”. Unter diesem Motto wird dort die diskrete Revolution durch die Digitalisierung unserer Gesellschaft diskutiert – vom Heiratsschwindel im Internet bis zum Computerspiel.

Der “Sommernachtssalon” ist von 17 Uhr 30 bis 21 Uhr 30 im Lichthof des TU-Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, geöffnet. Dort geht es um künstlerische Aspekte in Computerspielen und um ihre Geschichte. Aber auch anderen Fragen wird nachgegangen, darunter, wie die Digitalisierung Menschen und Gesellschaft beeinflusst, ob 3D-Filme für Kinder geeignet sind und welche Rolle Alter, Geschlecht und Mediennutzung bei Cybermobbing an Berliner Schulen spielen.

Retro-Quartett

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Retro-Quartett: Amiga 500
Der Amiga 500 von Commodore wurde 1987 vorgestellt. Sein Vorgänger, der Amiga 1000, war einer der ersten 16-Bit-Computer mit Grafiktechniken, wie sie zuvor nur teure Highend-Systeme hatten. Der „500er“ war der meistverkaufte Amiga.
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