Sicherheit per USB-Stick: Norman verbessert Security2Go

SicherheitSicherheitsmanagementWorkspaceZubehör
Security2Go-Stick

Der Sicherheitsanbieter Norman hat Security2go, sein Malware-Scan- und Cleaning-Tool auf einem USB-Stick, überarbeitet. Die aktuelle Version 7 komprimiert die Signaturen-Übertragung und kann Updates durch Nutzung eines Proxy vereinfachen. Zudem ist die Scan-Engine schneller geworden.

Die siebte Auflage des Sicherheits-Tools Norman Security2go ist jetzt erhältlich. Sie wird auf einem USB-Stick mit 4 GByte ausgeliefert und soll vor allem Helpdesk-Mitarbeitern und Administratoren zur Hand gehen, die den umfunktionierten Speicherriegel als Plug & Scan-Tool im täglichen Einsatz als “Turnschuh-Admin” einsetzen können, um lokale Rechner auf Malware zu untersuchen und diese davon zu befreien.

Norman hat für die neue Version die Erkennungsleistung beschleunigt, die Komprimierung der Signaturen verbessert und erlaubt nun, für das Internet-Update einen bestehenden Proxy einzutragen – was die Aktualisierung von Software und Signaturen vereinfacht.

Security2Go-Stick
Der Scherheitsinspektor auf dem USB-Stick heißt Security2Go und prüft auf aktuelle Bedrohungen. (Bild: Norman ecurity)

Die Sicherheitssoftware arbeitet direkt aus dem Stick, eine Installation von Software oder Treibern ist nicht nötig. Andere Security-Lösungen auf den Rechnern können weiterhin laufen, die Software auf dem Stick ist für sie unsichtbar. Ein Schreibschutz verhindert die Selbstinfektion des Sticks. Die Virendefinitions-Dateien und die Software werden automatisch per Internet-Update aktualisiert.

Eine Sandbox-Funktion in der Sicherheitslösung bewertet Aktivitäten von Schadcode im geschützten simulierten Windows-Raum, um das Ergebnis als gefährlich oder vertrauenswürdig einzustufen – und und entsprechende Aktionen (wie Löschen) auszulösen. Verbesserungen in dieser Komponente sollen Gefahren auch auf heuristischer Basis erkennen können.

Die Scan-Funktion des Viren-Aufspürers lässt sich auf einzelne Objekte wie Laufwerke, Ordner oder Dateien einschränken. Dabei kann die “Ausprobierfunktion” der Sandbox aktiviert oder abgeschaltet werden.

Der transportable Security-Helfer benötigt mindestens einen Pentium-PC mit 32-/64-Bit-Systemen ab Windows XP. Er kostet 79 Euro inklusive Mehrwertsteuer, dafür enthält der Nutzer den Stick mit der Software sowie eine Zwölf-Monats-Lizenz für alle Signatur- und Software-Updates.

Tipp: Wie sicher sind Sie bei der Sicherheit? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen