Deutsche Post baut Dokumentenmanager DocWallet aus

CloudMobileMobile AppsSicherheit
docwallet

Vertrauliche Dokumente lassen sich nun auch auf dem iPad und dem Mac geschützt nutzen. Dafür stehen eine iOS- und eine Mac-App zur Verfügung. Die Lesesoftware mit grundlegenden Editierfunktionen ist kostenlos. Wer Daten mit anderen Geräten synchronisieren will, bezahlt 9,99 Euro pro Jahr.

Die Deutsche Post hat den Funktionsumfang ihres als mobiles Dokumentenschließfach beworbenen Dienstes DocWallet erweitert. Die Anwendung arbeitet nun außer mit Windows-PCs auch mit einer Mac-App und einer iOS-App zusammen. Die iPad-App kann nur als Lesesoftware auch gratis genutzt werden. Sie ermöglicht dann einfaches Editieren und schützt vertrauliche Dokumente vor unbefugtem Zugriff.

docwallet-

Mit DocWallet richtet sich die Deutsche Post an Anwender, die auf hohe Datensicherheit beim Einsatz mobiler Endgeräte Wert legen. Das Angebot unterstützt die gängigen Dateiformate: Microsoft Word, Excel und Powerpoint sowie PDF-Dokumente. Mit der neuen Version lassen sich außerdem Bilder importieren, Dokumente via AirPrint ausdrucken und Präsentationen über AirPlay abspielen. Das Update erweitert den Funktionsumfang zudem um die Möglichkeit, Dokumente zu fotografieren und verschlüsselt in DocWallet abzulegen.

Die “persönliche elektronische Dokumentenmappe” arbeitet mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und nutzt eigene, dedizierte Server in Deutschland. Auf dem DocWallet-Server finden sich weder Schlüssel noch Benutzerpasswörter. Während der Synchronisation mit einem PC oder Tablet werden die Daten verschlüsselt übertragen. Dateien und Ordner können nur auf autorisierten Endgeräten dargestellt werden.

In der Basisedition ist die iPad-App DocWallet mit integriertem Reader kostenlos. Mit ihr haben User vertrauliche Dokumente verschlüsselt bei sich und können diese auch editieren. Mit DocWallet Sync lassen sich die Daten mit bis zu drei Geräten synchronisieren. Die Nutzungsgebühr dafür beträgt jährlich 9,99 Euro. Wer mehr Geräte im Einsatz hat, kann für 19,99 Euro mit einer unbegrenzten Anzahl synchronisieren.

Im Laufe des Jahres sollen weitere Editionen verfügbar werden: Angekündigt ist DocWallet Team für Nutzer, die beliebig viele Geräte synchronisieren und Ordner innerhalb eines Teams teilen wollen. DocWallet Enterprise ist dagegen eine angepasste Variante für große Unternehmen und Konzerne, die unter anderem über eine zentrale Verwaltung der Nutzerkonten verfügt und auch verwaltbare Systemstrukturen mitbringt.

In einem Video bei YouTube erläutert die Deutsche Post die Funktionsweise ihres Dienstes DocWallet.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen