Acer kündigt Acer Aspire R7 für Anfang Juni an

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Das Notebook mit 15,6-Zoll-Touchscreen, Windows 8 und bis zu 12 GByte Arbeitsspeicher kommt zum UVP von 999 Euro in den Handel. Besonderheit des Convertibles ist der Ezel-Modus: Damit rückt das Display nach vorne über die Tastatur und damit näher zur Handballenauflage.

Acer hat nun für das Anfang Mai in New York vorgestellte Windows-8-Convertible Aspire R7 Details zu Verkaufsstart und Preisen in Deutschland genannt. Der Rechner mit 15,6-Zoll-Multitouch-Screen mit IPS-Technologie soll demnach Anfang Juni ab 999 Euro in den Handel kommen. In den USA ist er ab 999 Dollar zu haben.

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Bei der Verbindung zwischen Display- und Tastatureinheit hat sich Acer mit dem “Ezel-Hinge” etwas Besonderes ausgedacht (Bild: Acer).

Das spiegelnde Display mit LED-Backlight löst 1920 mal 1080 Bildpunkte auf. Es ist in rahmenlosem Design im Seitenverhältnis 16:9 ausgeführt. Den Betrachtungswinkel gibt Acer mit 178 Grad an, die Helligkeit mit 300 Nits.

Neben der beleuchteten Tastatur steht Anwendern ein Touchpad zur Verfügung, das Zwei-Finger-Scrollen und Pinch-to-Zoom unterstützt. Zumindest etwas gewöhnungsbedürftig dürfte allerdings sicher sein, dass das Touchpad vom Nutzer aus gesehen hinter der Tastatur sitzt. Dadurch muss er diese als Handauflage nutzen oder aber die Hände freischwebend über der Tastatur halten – was sicher schnell ermüdend ist.

Bedienen lässt sich der Aspire R7 aber natürlich auch über den Touchscreen. Um das zu erleichtern, hat Acer neben den von anderen Convertibles vertrauten Handhabungsmodi auch den “Ezel-Modus” vorgesehen.

Mit Hilfe des "Ezel-Hinge" lässt sich das Display näher an die Tastatur heranrücken (Bild: Acer).
Mit Hilfe des “Ezel-Hinge” lässt sich das Display näher an die Tastatur heranrücken (Bild: Acer).

Damit lässt sich das Display näher an den Anwender holen. Es ist damit bei der Touch-Bedienung weniger weit von der Handballenauflage und der Tastatur entfernt. Laut Acer kann so nahtlos zwischen Touchscreen, Tastatur und Touchpad gewechselt werden.

Das Aspire R7 wird entweder von einem Intel-Core-i7 (3537U) oder einem Intel-Core-i5 (3337U) angetrieben. Ihm stehen bis zu 12 GByte Arbeitsspeicher zur Seite. Als Massenspeicher kommen eine SSD mit 120 respektive 256 GByte und eine herkömmliche Festplatte mit 500, 750 GByte beziehungsweise 1 TByte zum Einsatz.

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Blick von der Seite auf das Aspire R7 (Bild: Sarah Tew/CNET).

Daten zwischen Rechner und Außenwelt lassen sich über den integrierten SD-Kartenleser, WLAN (802.11a/b/g/n), zwei USB-3.0-Ports und einen USB-2.0-Anschluss, HDMI, Bluetooth 4.0 oder DisplayPort austauschen. Über das optional erhältliche Acer Converter Cable lässt sich an letzterem ein weiterer USB 2.0-Port, ein VGA-Ausgang sowie vor allem ein Ethernet-Port zur Verfügung stellen. Letzterer hatte durch die flache Bauart des Geräts einfach keinen Platz gefunden.

Eingebaut hat Acer dagegen eine Webcam mit einer Auflösung von 1280 mal 720 Pixeln, die Videos mit 720p aufnimmt. Für Sicherheit in Firmen sorgen sollen ein Kensington Lock und der Trusted-Platform-Module-Chip.

Das Aspire R7 misst 37,7 mal 25,5 Zentimeter und ist an der dünnsten Stelle 21 Millimeter stark. Es wiegt 2,4 Kilogramm. Der 4-Zellen Akku mit 3560 mAh hält laut Acer bis zu vierStunden durch. Auf den Mobilrechner gewährt Acer zwei Jahre Garantie.

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