Telekom warnt erneut vor Sicherheitslücke in Speedport-Routern

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Diesmal ist das Modell Speedport LTE II betroffen. Die Lücke wurde von der Telekom selbst entdeckt. Ein Angreifer kann darüber die zur Verfügung stehende Bandbreite einschränken. Ein Patch steht bereits zur Verfügung.

Die Deutsche Telekom hat vor einer Sicherheitslücke in von ihr bereitgestellten WLAN-Routern vom Typ Speedport LTE II gewarnt. Die Lücke wurde von der Telekom im Rahmen von Sicherheitstests entdeckt. Nach Angaben des Konzerns ist es einem Angreifer möglich, die zur Verfügung stehende Bandbreite einzuschränken. Allerdings habe die Schwachstelle weder Auswirkung auf Datenschutz und Datensicherheit der Anwender noch auf die Nutzung des gebuchten Tarifs.

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Die Telekom hat ein Softwareupdate für die Router vom Typ Speedport LTE II bereitgestellt (Bild: Deutsche Telekom).

Ein Softwareupdate, das die neu entdeckte Lücke schließt, steht bereits zur Verfügung. Außerdem werden betroffene Kunden von der Telekom per E-Mail informiert.

Der Router Speedport LTE II wird an Kunden in Verbindung mit dem Tarif “Call & Surf Comfort via Funk” abgegeben. Er ist für den Internetzugang über Mobilfunk ausgelegt und wird vom chinesischen Hersteller Huawei produziert.

Im April vergangenen Jahres hatte die Telekom schon einmal mit Sicherheitsslücken in den von ihr verteilten Routern zu kämpfen. Damals waren die Modelle Speedport W 504V, Speedport W 723 Typ B und Speedport W 921V betroffen.

Während die aktuelle Schwachstelle lediglich ermöglicht, die von der Telekom geplante Bandbreitendrosselung vorwegzunehmen, waren die Schwachstelle 2012 ernsterer Natur: Sie ermöglichte aufgrund eines Fehlers der WPS-PIN-Methode (Wi-Fi Protected Setup), über die sich Nutzer mit dem WLAN verbinden können, den missbräuchlichen Zugriff auf interne Netzwerke

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