EDEKA akzeptiert in Berlin nun Bezahlen per Smartphone

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EDEKA-MobilePayment

Ab sofort ist in über 100 EDEKA-Märkten Mobile-Payment und Mobile-Couponing möglich. Erforderlich ist die Nutzung der eigenen App der Lebensmittelkette. Hamburg ist die nächste Stadt, in der die Möglichkeit angeboten wird.

EDEKA bietet den Smartphone-Nutzern unter seinen Kunden in den gut 100 Berliner EDEKA- und EDEKA-Reichelt-Märkten ab sofort die Möglichkeit an, mit dem Telefon zu bezahlen. Neben der Mobile-Payment-Option offeriert die Einzelhandelskette auch eine Mobile-Couponing-Funktion.

EDEKA-MobilePayment

Erprobt wurde das Bezahlmodell seit Herbst 2012 in Märkten in Berlin und Strausberg. Laut Michael Wulst, Vorstand IT und Logistik der EDEKA AG, soll das Angebot noch in diesem Jahr Schritt für Schritt auf weitere Metropolen in Deutschland ausgeweitet werden. Nächster Schritt ist Hamburg: In ersten Märkten wird die Zahlung per App dort ebenfalls schon akzeptiert.

Um die Bezahl- und Couponing-Funktion zu nutzen, benötigen Kunden erstens ein Smartphone und zweitens die jeweils aktuellste Version der EDEKA App. Sie steht für iOS, Android und Windows-Phone kostenlos zur Verfügung.

Wie das Branchenblatt Der Handel berichtet, handelt es sich bei der EDEKA-App im Wesentlichen um dieselbe Software wie die, die seit kurzem das Bezahlen per Smartphone bei Netto, einer EDEKA-Tochter, ermöglicht. Entwickelt wurden beide vom Dienstleister Valuephone aus Berlin.

In der App muss ein EDEKA-Markt als Favorit abgespeichert und vor der ersten Nutzung eine Registrierung vorgenommen werden. War die erfolgreich, ruft der Kunde an der Kasse in der App die Funktion “Bezahlen und Coupons einlösen” auf und gibt eine selbstgewählte PIN ein. Anschließend wird – je nach Markt – entweder ein Barcode erzeugt, der an der Kasse gescannt wird, oder eine vierstellige Nummer ausgegeben, die vom Personal in die Kasse eingegeben wird. Alle für den Einkauf gültigen Coupons und Gutscheine werden automatisch abgezogen.

Laut EDEKA werden die personenbezogenen Daten werden weder auf dem Mobiltelefon noch in der Kasse gespeichert. Der persönliche PIN werde nach Eingabe über eine verschlüsselte Onlineverbindung geprüft. Der ausgegebene Barcode oder die ausgegebene Nummer sei lediglich fünf Minuten gültig. Ein Maximalbetrag von 250 Euro pro Woche soll zusätzlich für Sicherheit sorgen. Zahlungen mit der App werden per Lastschrift über Postpay abgewickelt. Auch dort müssen sich Kunden vor der Nutzung mit ihren Adress- und Bankdaten registrieren.

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